Von Harvey11
Dienstag 08.10.2024, 10:01 – geändert Dienstag 08.10.2024, 10:11
Der konservative Flügel der SPD hat eine Reform des Spitzensteuersatzes gefordert. „Wir sind die Partei der arbeitenden Mitte“, heißt es in einem Papier des „Seeheimer Kreises“ laut „Stern“-Vorabmeldung. Zu viele Menschen würden sich von der SPD abwenden.
Konkret fordert der „Seeheimer Kreis“, den aktuell geltenden Spitzensteuersatz von 42 Prozent für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen später greifen zu lassen: bei Singles von einem Jahresbruttoeinkommen oberhalb von 80 000 Euro an und bei Verheirateten oberhalb von 175 000 Euro. afp/Gießener Allgemeine
Tolle Überschrift. Aber dann....
Dem Artikel entnehme ich, dass die führende Kraft in der SPD, die Seeheimer, auch erkannt hat, dass der Partei der Mittelstand wegbricht. Also muss man was dagegen tun. Folglich soll der Spitzensteuersatz erst ab einem höheren Einkommen fällig werden.
Klingt gut. Aber die Überschrift klingt viel besser.
Vielleicht geniert man sich auch dafür, dass es eine Rot-Grüne Bundesregierung war, die neben der Einführung von Hartz IV auch den Spitzensteuersatz so peu a peu auf 42 Prozent gesenkt hat. Jedenfalls ist von einer Erhöhung des Spitzensteuresatz im Artikel keine Rede.
Ich weiß nicht, wer sich diese Überschrift ausgedacht hat. Jedenfalls muss es ein Sandmann gewesen sein der den Lesern weismachen will, dass es endlich auch einmal die da Oben trifft. Nach dem Artikel trifft es die aber nicht. Der Spitzensteuersatz bleibt bestehen.
So weit geht dem Seeheimer Kreis der sozialdemokratische Urgedanke nun doch nicht. Das erkennt man schon an dem Satz: „Wir sind die Partei der arbeitenden Mitte“. Der Rest interessiert die SPD schon lange nicht mehr.
Dazu passt ein Satz, den ich früher oft gehört habe: Wer den Höchststeuersatz bezahlt, der hat einen schlechten Steuerberater.
Also aus der SPD nichts Neues, nur noch eine getarnte weitere FDP.
Der konservative Flügel der SPD hat eine Reform des Spitzensteuersatzes gefordert. „Wir sind die Partei der arbeitenden Mitte“, heißt es in einem Papier des „Seeheimer Kreises“ laut „Stern“-Vorabmeldung. Zu viele Menschen würden sich von der SPD abwenden.
Konkret fordert der „Seeheimer Kreis“, den aktuell geltenden Spitzensteuersatz von 42 Prozent für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen später greifen zu lassen: bei Singles von einem Jahresbruttoeinkommen oberhalb von 80 000 Euro an und bei Verheirateten oberhalb von 175 000 Euro. afp/Gießener Allgemeine
Tolle Überschrift. Aber dann....
Dem Artikel entnehme ich, dass die führende Kraft in der SPD, die Seeheimer, auch erkannt hat, dass der Partei der Mittelstand wegbricht. Also muss man was dagegen tun. Folglich soll der Spitzensteuersatz erst ab einem höheren Einkommen fällig werden.
Klingt gut. Aber die Überschrift klingt viel besser.
Vielleicht geniert man sich auch dafür, dass es eine Rot-Grüne Bundesregierung war, die neben der Einführung von Hartz IV auch den Spitzensteuersatz so peu a peu auf 42 Prozent gesenkt hat. Jedenfalls ist von einer Erhöhung des Spitzensteuresatz im Artikel keine Rede.
Ich weiß nicht, wer sich diese Überschrift ausgedacht hat. Jedenfalls muss es ein Sandmann gewesen sein der den Lesern weismachen will, dass es endlich auch einmal die da Oben trifft. Nach dem Artikel trifft es die aber nicht. Der Spitzensteuersatz bleibt bestehen.
So weit geht dem Seeheimer Kreis der sozialdemokratische Urgedanke nun doch nicht. Das erkennt man schon an dem Satz: „Wir sind die Partei der arbeitenden Mitte“. Der Rest interessiert die SPD schon lange nicht mehr.
Dazu passt ein Satz, den ich früher oft gehört habe: Wer den Höchststeuersatz bezahlt, der hat einen schlechten Steuerberater.
Also aus der SPD nichts Neues, nur noch eine getarnte weitere FDP.