Himmel, Gesäß und Nähgarn. Es geht wieder los! Endlich, die Rettung ist nah: Es wird eine neue Mauer gebaut. Und mal ehrlich, 35 Jahre ohne Mauer leben, war, wie die tapferen Ostdeutschen erlebt, nein, erlitten haben, ein klarer Bruch der Menschenrechte. Oder etwa nicht? All die unveräußerlichen Rechte, die uns genommen wurden: Frieden, gerechte Entlohnung, Recht auf Bildung, soziale Sicherheit und Wehrpflicht für den Frieden, das war seit 1990 alles futsch. Dafür bekamen wir den bundesdeutschen »Sozialstaat«. Der funktioniert in etwa wie Stiftung Warentest, wenn Vibratoren unter die Lupe genommen werden: »Befriedigend« ist dann besser als »Gut«.
Aber zur Sache: Auf den zweiten Blick in die Meldung von Deutschlandfunk sieht das alles doch etwas anders aus: »Polnische Ostgrenze: Bundeswehr-Soldaten helfen bei Bau von Schutzwall«. Schutzwall, dieses Wort ließ mich so erregt zurück. Das wird jeder verstehen. Stelle man sich einen Pianisten vor, der an seinen Händen abzählen soll, wovor uns die Mauer einst geschützt hat. Ja, der Mann könnte jetzt problemlos vierhändig spielen! Weiter: »Danach sollen mehrere Dutzend deutsche Soldaten ab April 2026 Teil der polnischen ›Operation Ostschild‹ werden … Es sei geplant, dass der Einsatz zunächst bis Ende 2027 dauere«. Unter uns, »Ostschild« klingt doch recht vernünftig. Und dass ein Ostschild nur gegen West Sinn macht, ist logisch, nicht wahr?
Also war diese Meldung wieder nur Kriegspropaganda. Und wie wir alle wissen, kann solch plumpe Werbung auch nach hinten losgehen. Ha, Werbung, die gibt’s erst seit 35 Jahren bei »uns«. Davor waren wir verschont von Fragen wie: Ist die Gesichtscreme, die verspricht, man sähe damit 20 Jahre jünger aus, lebensgefährlich für meine Tochter? Weil, die ist 19.
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Irgendeinen Namen musste das Ding ja haben. Nochmals die Jungs Brunnen bohren zu lassen wäre zu albern gewesen.
Die die Arbeit, für die Soldaten eigentlich ausgebildet werden, ist tabu. Vielleicht werden die ja demnächst bei der Spargelernte eingesetzt.
Himmel, Gesäß und Nähgarn. Es geht wieder los! Endlich, die Rettung ist nah: Es wird eine neue Mauer gebaut. Und mal ehrlich, 35 Jahre ohne Mauer leben, war, wie die tapferen Ostdeutschen erlebt, nein, erlitten haben, ein klarer Bruch der Menschenrechte. Oder etwa nicht? All die unveräußerlichen Rechte, die uns genommen wurden: Frieden, gerechte Entlohnung, Recht auf Bildung, soziale Sicherheit und Wehrpflicht für den Frieden, das war seit 1990 alles futsch. Dafür bekamen wir den bundesdeutschen »Sozialstaat«. Der funktioniert in etwa wie Stiftung Warentest, wenn Vibratoren unter die Lupe genommen werden: »Befriedigend« ist dann besser als »Gut«.
Aber zur Sache: Auf den zweiten Blick in die Meldung von Deutschlandfunk sieht das alles doch etwas anders aus: »Polnische Ostgrenze: Bundeswehr-Soldaten helfen bei Bau von Schutzwall«. Schutzwall, dieses Wort ließ mich so erregt zurück. Das wird jeder verstehen. Stelle man sich einen Pianisten vor, der an seinen Händen abzählen soll, wovor uns die Mauer einst geschützt hat. Ja, der Mann könnte jetzt problemlos vierhändig spielen! Weiter: »Danach sollen mehrere Dutzend deutsche Soldaten ab April 2026 Teil der polnischen ›Operation Ostschild‹ werden … Es sei geplant, dass der Einsatz zunächst bis Ende 2027 dauere«. Unter uns, »Ostschild« klingt doch recht vernünftig. Und dass ein Ostschild nur gegen West Sinn macht, ist logisch, nicht wahr?
Also war diese Meldung wieder nur Kriegspropaganda. Und wie wir alle wissen, kann solch plumpe Werbung auch nach hinten losgehen. Ha, Werbung, die gibt’s erst seit 35 Jahren bei »uns«. Davor waren wir verschont von Fragen wie: Ist die Gesichtscreme, die verspricht, man sähe damit 20 Jahre jünger aus, lebensgefährlich für meine Tochter? Weil, die ist 19.
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