Von Feierabend-Mitglied
Dienstag 29.07.2025, 09:04 – geändert Dienstag 29.07.2025, 09:23
....und jetzt kauft die EU auch noch Uran aus Russland
Bericht ntv-nachricht vor 16 Stunden.
Eine große Lieferung russisches Uran ist auf dem Weg nach Niedersachsen. In Lingen soll es zu Brennstäben für französische AKWs verarbeitet werden. Brennelemente-Fabrik von Framatome in Lingen Göttingen taz | Eine neue Fuhre mit angereichertem Uran aus Russland war am Montag auf dem Weg ins emsländische Lingen. In der dort ansässigen Brennelementefabrik, die einer Tochter des französischen Atomkonzerns Framatome gehört, soll es zu Brennstäben für Atomkraftwerke verarbeitet werden. Umweltschützer hatten für den späten Nachmittag zu einer Mahnwache vor dem Fabriktor gegen den Transport aufgerufen. Der russische Atomfrachter „Mikhail Dudin“ legte laut der Marine-Website „Vesselfinder“ gegen zwei Uhr in der Nacht zum Montag im Hafen von Rotterdam an. Von dort sollte die Ladung im Laufe des Tages ins rund 250 Kilometer entfernte Lingen gekarrt werden. Atomkraftgegner:innen vermuten, dass es sich um eine der größten Uranlieferungen aus Russland überhaupt handelt. Der ebenfalls auf „Vesselfinder“ angezeigte Tiefgang des Schiffes lasse im Vergleich zum bislang letzten Transport am Pfingstmontag auf eine rund dreimal so große Uran-Ladung schließen. Dafür spricht auch, dass der russische Atomkonzern Rosatom und die Brennelementefabrik vor Inkrafttreten möglicher weiterer EU-Sanktionen die Uran-Bestände in Lingen auffüllen wollen. Bislang umfassen die Sanktionen westlicher Staaten gegen Russland nicht den Nuklearsektor.
....und jetzt kauft die EU auch noch Uran aus Russland
Bericht ntv-nachricht vor 16 Stunden.
Eine große Lieferung russisches Uran ist auf dem Weg nach Niedersachsen. In Lingen soll es zu Brennstäben für französische AKWs verarbeitet werden. Brennelemente-Fabrik von Framatome in Lingen Göttingen taz | Eine neue Fuhre mit angereichertem Uran aus Russland war am Montag auf dem Weg ins emsländische Lingen. In der dort ansässigen Brennelementefabrik, die einer Tochter des französischen Atomkonzerns Framatome gehört, soll es zu Brennstäben für Atomkraftwerke verarbeitet werden. Umweltschützer hatten für den späten Nachmittag zu einer Mahnwache vor dem Fabriktor gegen den Transport aufgerufen. Der russische Atomfrachter „Mikhail Dudin“ legte laut der Marine-Website „Vesselfinder“ gegen zwei Uhr in der Nacht zum Montag im Hafen von Rotterdam an. Von dort sollte die Ladung im Laufe des Tages ins rund 250 Kilometer entfernte Lingen gekarrt werden. Atomkraftgegner:innen vermuten, dass es sich um eine der größten Uranlieferungen aus Russland überhaupt handelt. Der ebenfalls auf „Vesselfinder“ angezeigte Tiefgang des Schiffes lasse im Vergleich zum bislang letzten Transport am Pfingstmontag auf eine rund dreimal so große Uran-Ladung schließen. Dafür spricht auch, dass der russische Atomkonzern Rosatom und die Brennelementefabrik vor Inkrafttreten möglicher weiterer EU-Sanktionen die Uran-Bestände in Lingen auffüllen wollen. Bislang umfassen die Sanktionen westlicher Staaten gegen Russland nicht den Nuklearsektor.