SOZ-Gipfel: Russland, China und Indien zeigen sich einig, die US-Hegemonie anzufechten
»Das Foto saß. In der Mitte stand Indiens Premierminister Narendra Modi; mit seiner linken Hand hatte er die rechte des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, mit seiner rechten die linke des russischen Präsidenten Wladimir Putin ergriffen. Vor dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), an deren Rande das Bild am Montag aufgenommen wurde, hatten Beobachter spekuliert, ob Modi sich mit Putin und Xi gemeinsam ablichten lassen würde. Die Einschätzung überwog, er werde dies wohl unterlassen, um US-Präsident Donald Trump nicht übermäßig zu provozieren. Das war, wie sich zeigen sollte, ein klarer Irrtum. Modis symbolischer Schulterschluss mit Putin – mit dessen Staat Indien laut Trumps Willen nicht mehr kooperieren soll – und mit Xi – dessen Land der US-Präsident ganz offen bekämpft – war eine schmerzliche Ohrfeige für den sich als Weltenherrscher sehenden im Weißen Haus.......«
Wenn sich einer aufschwingt um Herrscher der Welt zu werden, dann darf er sich nicht wundern, dass sich ihm zwar viele rückgratlos unterwerfen, andere ihm aber die Stirn bieten.
Erschwerend kommt hinzu, wenn er außer Drohungen mit Waffen nicht viel zu bieten hat.
Es gibt die tatsächlich. Die Staaten, die sich weigern, mit ihrem Geld America great again zu machen.
Es ist zu hoffen, dass es welche gibt, die dem König der Welt seine geistigen Flatulenzen austreiben. Es muss ja nicht mit Kanonen und Raketen geschehen.
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SOZ-Gipfel: Russland, China und Indien zeigen sich einig, die US-Hegemonie anzufechten
»Das Foto saß. In der Mitte stand Indiens Premierminister Narendra Modi; mit seiner linken Hand hatte er die rechte des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, mit seiner rechten die linke des russischen Präsidenten Wladimir Putin ergriffen. Vor dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ), an deren Rande das Bild am Montag aufgenommen wurde, hatten Beobachter spekuliert, ob Modi sich mit Putin und Xi gemeinsam ablichten lassen würde. Die Einschätzung überwog, er werde dies wohl unterlassen, um US-Präsident Donald Trump nicht übermäßig zu provozieren. Das war, wie sich zeigen sollte, ein klarer Irrtum. Modis symbolischer Schulterschluss mit Putin – mit dessen Staat Indien laut Trumps Willen nicht mehr kooperieren soll – und mit Xi – dessen Land der US-Präsident ganz offen bekämpft – war eine schmerzliche Ohrfeige für den sich als Weltenherrscher sehenden im Weißen Haus.......«
Wenn sich einer aufschwingt um Herrscher der Welt zu werden, dann darf er sich nicht wundern, dass sich ihm zwar viele rückgratlos unterwerfen, andere ihm aber die Stirn bieten.
Erschwerend kommt hinzu, wenn er außer Drohungen mit Waffen nicht viel zu bieten hat.
Es gibt die tatsächlich. Die Staaten, die sich weigern, mit ihrem Geld America great again zu machen.
Es ist zu hoffen, dass es welche gibt, die dem König der Welt seine geistigen Flatulenzen austreiben. Es muss ja nicht mit Kanonen und Raketen geschehen.
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