Koalition weiter uneins bei Wehrpflicht. Pistorius will an flächendeckender Erfassung festhalten.
»Das hat sich Boris Pistorius sicherlich anders vorgestellt. Ausgerechnet sein »Wehrdienstmodernisierungsgesetz« ist zu dem aktuellen Streitthema der Regierungskoalition geworden. Eine geplante gemeinsame Pressekonferenz dazu war am Dienstag abend überraschend abgesagt worden. Aber auch innerhalb der SPD soll es zu Krach gekommen sein: Verteidigungsminister Pistorius soll Bild zufolge bei der Fraktionssitzung am Dienstag nachmittag einen »Wutanfall« gehabt haben, gerichtet gegen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller.
Die hatte zuvor mit der Union ein Losverfahren für die Musterung ausgehandelt. Aufbauend auf dem Fragebogenmodell von Pistorius sieht es vor, junge Männer per Los zur Musterung einzubestellen, wenn sich nicht genug Freiwillige melden. Der Eintritt in die Streitkräfte soll aber freiwillig bleiben. Der Verteidigungsminister will alle Männer eines Jahrgangs mustern lassen. Sein Gesetzentwurf sieht vor, ab 1. Juli 2027 jährlich rund 300.000 junge Männer zu erfassen, um »im Ernstfall« zu wissen, wen er in den Krieg schicken kann.......«
Neue Soldaten müssen her, egal wie.
Aber bevor aus Männern Soldaten werden muss etwas passieren. Aber bei Kriegsgeilen kommt das später dran. Erst müssen die Leut' her.
»Aber offenbar hat inzwischen selbst CSU-Chef Markus Söder begriffen, dass die Bundeswehr in ihrem jetzigen Zustand gar nicht in der Lage ist, Hunderttausende von Rekruten zu absorbieren.«
Das ist jetzt aber ein Warnsignal an die Kriegsgeilen. Sogar bei Söder ist jetzt das angekommen, auf was der Generalinspekteur der Bundeswehr mehrfach hingewiesen hat, dass für eine flächendeckende Wiedereinführung der Dienstpflicht die Kasernen und Ausbilder fehlen, zudem die zur Wehrerfassung nötige Infrastruktur nicht mehr vorhanden ist und erst wieder aufgebaut werden muss.
Putin muss sich noch etwas gedulden müssen.
Wie lange wird bereits an Stuttgart 21 gebaut?
Aber wir werden kommen. Irgendwann.
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Koalition weiter uneins bei Wehrpflicht. Pistorius will an flächendeckender Erfassung festhalten.
»Das hat sich Boris Pistorius sicherlich anders vorgestellt. Ausgerechnet sein »Wehrdienstmodernisierungsgesetz« ist zu dem aktuellen Streitthema der Regierungskoalition geworden. Eine geplante gemeinsame Pressekonferenz dazu war am Dienstag abend überraschend abgesagt worden. Aber auch innerhalb der SPD soll es zu Krach gekommen sein: Verteidigungsminister Pistorius soll Bild zufolge bei der Fraktionssitzung am Dienstag nachmittag einen »Wutanfall« gehabt haben, gerichtet gegen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller.
Die hatte zuvor mit der Union ein Losverfahren für die Musterung ausgehandelt. Aufbauend auf dem Fragebogenmodell von Pistorius sieht es vor, junge Männer per Los zur Musterung einzubestellen, wenn sich nicht genug Freiwillige melden. Der Eintritt in die Streitkräfte soll aber freiwillig bleiben. Der Verteidigungsminister will alle Männer eines Jahrgangs mustern lassen. Sein Gesetzentwurf sieht vor, ab 1. Juli 2027 jährlich rund 300.000 junge Männer zu erfassen, um »im Ernstfall« zu wissen, wen er in den Krieg schicken kann.......«
Neue Soldaten müssen her, egal wie.
Aber bevor aus Männern Soldaten werden muss etwas passieren. Aber bei Kriegsgeilen kommt das später dran. Erst müssen die Leut' her.
»Aber offenbar hat inzwischen selbst CSU-Chef Markus Söder begriffen, dass die Bundeswehr in ihrem jetzigen Zustand gar nicht in der Lage ist, Hunderttausende von Rekruten zu absorbieren.«
Das ist jetzt aber ein Warnsignal an die Kriegsgeilen. Sogar bei Söder ist jetzt das angekommen, auf was der Generalinspekteur der Bundeswehr mehrfach hingewiesen hat, dass für eine flächendeckende Wiedereinführung der Dienstpflicht die Kasernen und Ausbilder fehlen, zudem die zur Wehrerfassung nötige Infrastruktur nicht mehr vorhanden ist und erst wieder aufgebaut werden muss.
Putin muss sich noch etwas gedulden müssen.
Wie lange wird bereits an Stuttgart 21 gebaut?
Aber wir werden kommen. Irgendwann.
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