Von ehemaliges Mitglied
Donnerstag 17.11.2022, 13:14
Russland ignoriert weiterhin humanitäres Völker- und Kriegsrecht.
Russland hat nach Angaben der internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL) in der Ukraine mindestens sieben verschiedene Arten der international geächteten Landminen eingesetzt. Es war das einzige Land neben Myanmar, das zwischen Mitte 2021 und Oktober 2022 auf solche Waffen zurückgegriffen hat, wie es im jährlichen Bericht Landminen-Monitor hieß. Die Minen wurden in von der Ukraine zurückeroberten Gebieten entdeckt und teils geräumt. Moskau habe Kiew vorgeworfen, selbst Landminen gelegt zu haben. Diese Angaben hätten aber nicht unabhängig verifiziert werden können.
Landminen sind oft nur so groß wie ein Handteller und können vom Boden oder aus der Luft mit Raketen über größere Gebiete verteilt werden. Sie liegen im Boden und explodieren, wenn jemand sich nähert oder darauf tritt. Die meisten Opfer sind Zivilisten. Mehr als 5500 Menschen seien 2021 durch Landminen und andere im Boden verbliebene Munitionsreste getötet oder verletzt worden, heißt es in dem Bericht. Das sind rund 1500 weniger als 2020. Die Militärdiktatur Myanmar nutzt Landminen dem Bericht zufolge, um Anschläge auf Infrastruktur wie Pipelines, Mobilfunktürme oder Rohstofffirmen zu verhindern. n-tv
Russland ignoriert weiterhin humanitäres Völker- und Kriegsrecht.
Russland hat nach Angaben der internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL) in der Ukraine mindestens sieben verschiedene Arten der international geächteten Landminen eingesetzt. Es war das einzige Land neben Myanmar, das zwischen Mitte 2021 und Oktober 2022 auf solche Waffen zurückgegriffen hat, wie es im jährlichen Bericht Landminen-Monitor hieß. Die Minen wurden in von der Ukraine zurückeroberten Gebieten entdeckt und teils geräumt. Moskau habe Kiew vorgeworfen, selbst Landminen gelegt zu haben. Diese Angaben hätten aber nicht unabhängig verifiziert werden können.
Landminen sind oft nur so groß wie ein Handteller und können vom Boden oder aus der Luft mit Raketen über größere Gebiete verteilt werden. Sie liegen im Boden und explodieren, wenn jemand sich nähert oder darauf tritt. Die meisten Opfer sind Zivilisten. Mehr als 5500 Menschen seien 2021 durch Landminen und andere im Boden verbliebene Munitionsreste getötet oder verletzt worden, heißt es in dem Bericht. Das sind rund 1500 weniger als 2020. Die Militärdiktatur Myanmar nutzt Landminen dem Bericht zufolge, um Anschläge auf Infrastruktur wie Pipelines, Mobilfunktürme oder Rohstofffirmen zu verhindern. n-tv