Hensoldt wie Rheinmetall im Höhenflug dank Sondervermögen. Andere Industrien angeschlagen
Am Mittwoch Jubel bei Rheinmetall, am Donnerstag bei Hensoldt. Letzterer, ein bayrischer Rüstungszulieferer, bilanzierte sein Finanzjahr so: »Prognose für alle Kennzahlen erfüllt, teilweise übertroffen.« Nie seien die Auftragsbücher voller und die Profitrate höher gewesen, freute sich Finanzvorstand Christian Langer über das lukrative Geschäft mit dem Krieg. Dank einer »Vielzahl von Konflikten« werde die Nachfrage weiter und der Umsatz bis 2030 auf fünf Milliarden Euro steigen, ergänzte Chef Oliver Dörre. Daran werde auch ein Frieden in der Ukraine nichts ändern. Im Osten spüre man »den Atem Putins«, befeuerte er gegenüber Reuters die Angst, von der die Rüstungsschmiede lebt.
Ja diese Angst vor dem Butzemann. Danach der strafende Knecht Ruprecht.
Von Kindesbeinen an wurde uns mit irgendwem gedroht, nur um von uns etwas zu erhalten.
Bis heute hat sich daran nichts geändert. Und eine große Mehrheit lässt das immer noch mit sich machen.
Dass ganze Industrien eingehen, während Waffenschmieden florieren, ist folglich politischem Irrsinn geschuldet. Die ruinösen Jobverluste, die die FAZ auf Basis von Konzernmitteilungen allein für die BRD auf 150.000 Stellen schätzt, kann die Kriegswirtschaft aber nicht auffangen.
Hofft man, dass die alle irgendwann vor den Kasernen Schlage stehen und Soldaten werden wollen? Sterben für den Frieden, versüßt mit Essen und Trinken bis dahin..
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Hensoldt wie Rheinmetall im Höhenflug dank Sondervermögen. Andere Industrien angeschlagen
Am Mittwoch Jubel bei Rheinmetall, am Donnerstag bei Hensoldt. Letzterer, ein bayrischer Rüstungszulieferer, bilanzierte sein Finanzjahr so: »Prognose für alle Kennzahlen erfüllt, teilweise übertroffen.« Nie seien die Auftragsbücher voller und die Profitrate höher gewesen, freute sich Finanzvorstand Christian Langer über das lukrative Geschäft mit dem Krieg. Dank einer »Vielzahl von Konflikten« werde die Nachfrage weiter und der Umsatz bis 2030 auf fünf Milliarden Euro steigen, ergänzte Chef Oliver Dörre. Daran werde auch ein Frieden in der Ukraine nichts ändern. Im Osten spüre man »den Atem Putins«, befeuerte er gegenüber Reuters die Angst, von der die Rüstungsschmiede lebt.
Ja diese Angst vor dem Butzemann. Danach der strafende Knecht Ruprecht.
Von Kindesbeinen an wurde uns mit irgendwem gedroht, nur um von uns etwas zu erhalten.
Bis heute hat sich daran nichts geändert. Und eine große Mehrheit lässt das immer noch mit sich machen.
Dass ganze Industrien eingehen, während Waffenschmieden florieren, ist folglich politischem Irrsinn geschuldet. Die ruinösen Jobverluste, die die FAZ auf Basis von Konzernmitteilungen allein für die BRD auf 150.000 Stellen schätzt, kann die Kriegswirtschaft aber nicht auffangen.
Hofft man, dass die alle irgendwann vor den Kasernen Schlage stehen und Soldaten werden wollen? Sterben für den Frieden, versüßt mit Essen und Trinken bis dahin..
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