Von ehemaliges Mitglied
Mittwoch 12.04.2023, 07:43
Das finde ich richtig. Es kann nicht angehen, dass Menschen, die ihre Zipperlein vor sich herschieben und/
Rettungsstellen: Gebühr soll Andrang in Notaufnahmen stoppen
Der Chef der Bundesvereinigung der Kassenärzte fordert eine Gebühr für Notaufnahmen. So ließe sich der Patientenandrang steuern.
Kann eine Gebühr den großen Andrang auf die Notaufnahmen in deutschen Krankenhäusern begrenzen? Diesen Vorschlag hat Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), gegenüber den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland geäußert: "Eine finanzielle Steuerung wäre genau der Hebel, der helfen würde", sagte Gassen.
Zu viele Patientinnen und Patienten würden sich an die Notaufnahme eines Krankenhauses wenden, oft sogar mitten in der Nacht, obwohl es medizinisch oft nicht notwendig sei. Vor allem in Großstädten ist das ein Problem. Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigt: Etwa die Hälfte der Patienten, die eine Notfallambulanz in einer Klinik besuchen, stufen die Behandlung selbst nicht als dringlich ein. 35 Prozent hatten ihre Symptome schon drei Tage oder länger.
Nach Ansicht des Chefs der Vereinigung der Kassenärzte sollten nur diejenigen in die Notaufnahme, "die später auch stationär behandelt werden müssen". Alle anderen müssten ambulant versorgt werden – und das Angebot dafür bestehe, betonte Gassen. Wenn sich bestimmte Patienten jedoch "dem Angebot der niedergelassenen Ärzte dauerhaft entziehen und das System nach Gusto nutzen, wie es ihnen gerade einfällt", müssten die Krankenhäuser mit finanziellen Sanktionen reagieren.
Der KBV-Vorsitzende sprach sich für eine bundesweit einheitliche Lösung aus. Die Erhebung von Gebühren in der Notaufnahme sei in zahlreichen europäischen Ländern bereits üblich. In Deutschland bezahlen Krankenkassen Krankenhäusern eine sogenannte Abklärungspauschale, wenn sie Patientinnen und Patienten an niedergelassene Ärzte weiterleiten oder wegen Bagatellen die Notaufnahmen überlasten.
Das finde ich richtig. Es kann nicht angehen, dass Menschen, die ihre Zipperlein vor sich herschieben und/
Rettungsstellen: Gebühr soll Andrang in Notaufnahmen stoppen
Der Chef der Bundesvereinigung der Kassenärzte fordert eine Gebühr für Notaufnahmen. So ließe sich der Patientenandrang steuern.
Kann eine Gebühr den großen Andrang auf die Notaufnahmen in deutschen Krankenhäusern begrenzen? Diesen Vorschlag hat Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), gegenüber den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland geäußert: "Eine finanzielle Steuerung wäre genau der Hebel, der helfen würde", sagte Gassen.
Zu viele Patientinnen und Patienten würden sich an die Notaufnahme eines Krankenhauses wenden, oft sogar mitten in der Nacht, obwohl es medizinisch oft nicht notwendig sei. Vor allem in Großstädten ist das ein Problem. Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigt: Etwa die Hälfte der Patienten, die eine Notfallambulanz in einer Klinik besuchen, stufen die Behandlung selbst nicht als dringlich ein. 35 Prozent hatten ihre Symptome schon drei Tage oder länger.
Nach Ansicht des Chefs der Vereinigung der Kassenärzte sollten nur diejenigen in die Notaufnahme, "die später auch stationär behandelt werden müssen". Alle anderen müssten ambulant versorgt werden – und das Angebot dafür bestehe, betonte Gassen. Wenn sich bestimmte Patienten jedoch "dem Angebot der niedergelassenen Ärzte dauerhaft entziehen und das System nach Gusto nutzen, wie es ihnen gerade einfällt", müssten die Krankenhäuser mit finanziellen Sanktionen reagieren.
Der KBV-Vorsitzende sprach sich für eine bundesweit einheitliche Lösung aus. Die Erhebung von Gebühren in der Notaufnahme sei in zahlreichen europäischen Ländern bereits üblich. In Deutschland bezahlen Krankenkassen Krankenhäusern eine sogenannte Abklärungspauschale, wenn sie Patientinnen und Patienten an niedergelassene Ärzte weiterleiten oder wegen Bagatellen die Notaufnahmen überlasten.
Quelle: ZEIT online