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Rentenpaket II Stabilisierung der Altersarmut

Von Harvey11 Samstag 28.09.2024, 09:40

Für die SPD die »Stabilisierung des Rentenniveaus« und für die FDP »ein bisschen Aktienrente«. Der »kleinste gemeinsame Nenner« sei nie eine gute Idee, kritisierte Heidi Reichinnek am Freitag im Bundestag, wo die Rentenreform erstmals diskutiert wurde. Die Bundestagsabgeordnete von Die Linke erinnerte: Vor 2001 war das Rentenniveau einmal bei 53 Prozent. Dann habe die Regierungskoalition aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit »Riester und Co.« das Niveau auf 48 Prozent gedrückt. »Und die SPD will sich jetzt dafür feiern lassen, dass das Rentenniveau so bleibt, wie es ist.« Das bedeute auch in Zukunft Altersarmut. Denn schon jetzt ist jeder fünfte Rentner arm. Das heißt »kein Geld, um den wohlverdienten Ruhestand zu genießen«, »Arbeit trotz Schmerzen und Erschöpfung«, »Flaschen sammeln, Scham, Armut«.

Das alte bekannte Spiel. Abgesehen davon, dass für höhere Renten kein Geld vorhanden ist, wird der Rententopf aus verschiedenen Gründen immer kleiner.
Und höhere Löhne, durch die die Beiträge erhöht würden, sind nicht drin. Dafür wurde doch mit viel Jubel Hartz IV eingeführt.
Die Rentner werden auch weiterhin das Nachsehen haben, weil es so gewollt war, ist und sein wird. Bis sie erkennen, welche politische Macht sie eigentlich haben könnten.


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