Warum fallen mir dabei deutsche Bundesländer ein?
Davon sind wir nicht mehr weit entfernt.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat 51 Tage gebraucht, um nach der Parlamentswahl im Juli einen Ministerpräsidenten zu nominieren. Sein Auserwählter möchte es offenbar möglichst kurz machen: Michel Barnier, seit dem 6. September neuer Hausherr im Pariser Regierungssitz Hôtel Matignon, will bereits in der kommenden Woche ein politisch »ausgewogenes« Kabinett präsentieren. Das dürfte ihm schwerfallen. Weil Barnier seinen Posten nicht nur Macron, sondern vor allem dem Entgegenkommen einer Marine Le Pen verdankt, wird er wohl oder übel auch in trüben Gewässern des rechten politischen Sektors fischen müssen. In der zweiten parlamentarischen Kammer beispielsweise, dem von konservativen Ultras dominierten Senat. Sein Problem: Le Pen, Anführerin des extrem rechten Rassemblement National (RN) in der ersten Kammer, der Nationalversammlung, will zwar keinen Misstrauensantrag einbringen, aber jeden seiner Schritte »beaufsichtigen«, wie sie Barnier zum Amtsantritt versprochen hat.
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Davon sind wir nicht mehr weit entfernt.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat 51 Tage gebraucht, um nach der Parlamentswahl im Juli einen Ministerpräsidenten zu nominieren. Sein Auserwählter möchte es offenbar möglichst kurz machen: Michel Barnier, seit dem 6. September neuer Hausherr im Pariser Regierungssitz Hôtel Matignon, will bereits in der kommenden Woche ein politisch »ausgewogenes« Kabinett präsentieren. Das dürfte ihm schwerfallen. Weil Barnier seinen Posten nicht nur Macron, sondern vor allem dem Entgegenkommen einer Marine Le Pen verdankt, wird er wohl oder übel auch in trüben Gewässern des rechten politischen Sektors fischen müssen. In der zweiten parlamentarischen Kammer beispielsweise, dem von konservativen Ultras dominierten Senat. Sein Problem: Le Pen, Anführerin des extrem rechten Rassemblement National (RN) in der ersten Kammer, der Nationalversammlung, will zwar keinen Misstrauensantrag einbringen, aber jeden seiner Schritte »beaufsichtigen«, wie sie Barnier zum Amtsantritt versprochen hat.
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