Natürlich wäre es am besten, wenn der Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich beendet würde. Jeder Tag ohne Bomben und Raketen lässt Menschen am Leben und materiellen Reichtum unzerstört. Aber solche frommen Wünsche werden der Realität dieses Krieges nicht gerecht. Nach wie vor gilt das Wort des Klassikers Carl von Clausewitz, wonach der Krieg die Fortsetzung der Politik unter Einsatz anderer Mittel ist. Und auf der politischen Ebene stehen sich die Ziele beider Seiten nach wie vor diametral entgegen: der Westen will die Ukraine als antirussisches Bollwerk in Osteuropa erhalten, Russland die Entstehung genau eines solchen Vorpostens vor seiner Haustür verhindern. Um das zu erreichen, muss Moskau die Ukraine nicht annektieren, wie ihm die proukrainischen Propagandisten im Westen ständig unterstellen. Es würde theoretisch reichen, der jetzigen und jeder künftigen Regierung in Kiew unmissverständlich zu verdeutlichen, dass ein prononcierter Westkurs für das Land selbstmörderisch ist. Es liegt nun einmal, wo es liegt.
»Erst müsse man über die Konfliktursachen sprechen.«
Damit tut sich der Westen sehr schwer, blockiert das immer wieder.
»Die Reise der vier europäischen Staats- und Regierungschefs nach Kiew am Wochenende war der Versuch, von dem politischen Projekt »prowestliche Ukraine« noch zu retten, was zu retten ist.«
Nichts wird mehr befürchtet als die Frage: warum wurden dann die vielen Milliarden bezahlt?
»Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter erklärte, mit Russland gebe es nichts zu verhandeln.«
Jetzt schon Siegermentalität?
«Aber dazu müsste sich der Westen auch eingestehen, dass er sich mit seiner Ukraine-Politik der letzten zwölf Jahre gewaltig verkalkuliert hat. Indem er die Entschlossenheit Russlands, sich keine weiteren vollendeten Tatsachen bieten zu lassen, dramatisch unterschätzt hat. Das letzte russische Verhandlungsangebot vom Dezember 2021 hatte der Westen ausgeschlagen. Jetzt hat er den Salat.«
Trump macht sich vom Acker, will seinen eigenen Deal machen und sich dabei nicht von den Europäern ins Werk pfuschen lassen. Die Europäern die etwas fürchten, die Fragen ihrer Bürger.
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Ukraine-Krieg: Gespräche oder Waffenruhe
Natürlich wäre es am besten, wenn der Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich beendet würde. Jeder Tag ohne Bomben und Raketen lässt Menschen am Leben und materiellen Reichtum unzerstört. Aber solche frommen Wünsche werden der Realität dieses Krieges nicht gerecht. Nach wie vor gilt das Wort des Klassikers Carl von Clausewitz, wonach der Krieg die Fortsetzung der Politik unter Einsatz anderer Mittel ist. Und auf der politischen Ebene stehen sich die Ziele beider Seiten nach wie vor diametral entgegen: der Westen will die Ukraine als antirussisches Bollwerk in Osteuropa erhalten, Russland die Entstehung genau eines solchen Vorpostens vor seiner Haustür verhindern. Um das zu erreichen, muss Moskau die Ukraine nicht annektieren, wie ihm die proukrainischen Propagandisten im Westen ständig unterstellen. Es würde theoretisch reichen, der jetzigen und jeder künftigen Regierung in Kiew unmissverständlich zu verdeutlichen, dass ein prononcierter Westkurs für das Land selbstmörderisch ist. Es liegt nun einmal, wo es liegt.
»Erst müsse man über die Konfliktursachen sprechen.«
Damit tut sich der Westen sehr schwer, blockiert das immer wieder.
»Die Reise der vier europäischen Staats- und Regierungschefs nach Kiew am Wochenende war der Versuch, von dem politischen Projekt »prowestliche Ukraine« noch zu retten, was zu retten ist.«
Nichts wird mehr befürchtet als die Frage: warum wurden dann die vielen Milliarden bezahlt?
»Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter erklärte, mit Russland gebe es nichts zu verhandeln.«
Jetzt schon Siegermentalität?
«Aber dazu müsste sich der Westen auch eingestehen, dass er sich mit seiner Ukraine-Politik der letzten zwölf Jahre gewaltig verkalkuliert hat. Indem er die Entschlossenheit Russlands, sich keine weiteren vollendeten Tatsachen bieten zu lassen, dramatisch unterschätzt hat. Das letzte russische Verhandlungsangebot vom Dezember 2021 hatte der Westen ausgeschlagen. Jetzt hat er den Salat.«
Trump macht sich vom Acker, will seinen eigenen Deal machen und sich dabei nicht von den Europäern ins Werk pfuschen lassen. Die Europäern die etwas fürchten, die Fragen ihrer Bürger.
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