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Putins Helfer

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 11.09.2025, 23:32

sind nicht nur jene die die Propaganda verbreiten, Spaltung schüren. Sie sind unter diversen Mäntelchen verborgen. Über eine Gruppe berichtete Tagesspiegel mehrfach: "über den prorussischen Verein „Friedensbrücke – Kriegsopferhilfe e. V.“, gegen den das BKA im Mai mit einer Razzia vorging. Vorstandsmitglieder des Vereins stehen im Verdacht, Gütertransporte in die von Russland besetzten ukrainischen Regionen Luhansk und Donezk organisiert zu haben, darunter auch militärisches Material.

Damals wurden auch Haftbefehle auf die Gründungsmitglieder Liane Kilinc und Klaus K. erlassen, die jedoch nicht vollstreckt werden konnten, da sich beide in Russland aufhielten. Kilinc wurde am 28. Mai in Russland eingebürgert.

Recherchen von „Süddeutscher Zeitung“, WDR und NDR haben nun bestätigt, dass der Verein „seit Jahren und wohl bis heute auch militärisch nutzbare Güter an prorussische Truppen im Donbass liefert“ – darunter Tarnnetze, Drohnenbauteile und Funkgeräte (Quelle hier).

Der Rechercheverbund hat eigenen Angaben zufolge Dokumente des Londoner Dossier Centers eingesehen. Diese deuteten außerdem darauf hin, „dass Kilinc dem russischen Geheimdienst zuarbeitet, wofür sie auf ein größeres Netzwerk an Russlandfreunden in ihrer alten Heimat zurückgreifen soll“. Dem gehörten DDR-Nostalgiker und verschwörungsaffine Alternativmedien ebenso an wie offenbar auch russlandnahe deutsche Politiker. „Irgendwie muss sie sich ihren russischen Pass verdient haben“, wird ein deutscher Sicherheitsbeamter zitiert.

Die Kolleginnen und Kollegen des Rechercheverbunds haben ein lesenswertes Porträt der Brandenburgerin geschrieben, die in Wandlitz in der ambulanten Pflege arbeitete, sich jetzt an der Front mit Soldaten mit Sturmgewehren ablichten lässt und den Zwei-plus-Vier-Vertrag wegen der deutschen Militärhilfe für die Ukraine für „kündbar“ hält. Das Stück liefert Details über die Arbeit des Vereins „Friedensbrücke“, aber auch über die Tätigkeiten des russischen Geheimdienstes in Deutschland und die dabei gepflegten Kontakte – inklusive des Ex-Mannes von Sahra Wagenknecht. "
Quelle Newsletter Tagesspiegel

Wagenknechts Ex ist Reichsbürger der besonders durch seine Russlandverbindungen auffällt. Nicht zum ersten Mal stellt sich die Frage wie intensiv sind seine Kontakte in den Kreml – und zu seiner Ex-Frau die auch russlandfreundlich in Erscheinung getreten ist und krude Ansichten rund um Corana verbreitete.

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