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Putin in der Mongolei

Von Harvey11 Mittwoch 04.09.2024, 09:05

Es war eine Demonstration, als am Montag Abend eine Ehrenwache auf dem Flughafen von Ulan-Bator den russischen Präsidenten empfing. Zum ersten Mal seit der Eskalation des Kriegs in der Ukraine ist Wladimir Putin in einen Vertragsstaat des Internationalen Strafgerichtshofs, der einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hat, gereist. Während insbesondere die Ukraine lautstark seine Festnahme forderte, blieb es auf internationalem Parkett bislang erstaunlich ruhig.

Da kann man doch nur staunen. Ein Haftbefehl gegen Putin wird nicht vollstreckt und in der Ukraine wird getobt.
So langsam sollte in Kiew begriffen werden, welche Bedeutung die Ukraine gegenüber der Mongolei hat.
Der Abhängigkeit von Russland und China versucht die Mongolei durch die Politik eines »dritten Nachbarn« zu entgehen. Insbesondere die USA unternehmen viel, ihren Einfluss in dem asiatischen Binnenstaat auszuweiten. Die Einladung zum BRICS-Treffen stellt die Antwort Russlands auf die Anbiederungsversuche der westlichen Staaten dar. So hatte zuletzt der französische Präsident Emmanuel Macron weitere 1,6 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung der mongolischen Uranvorkommen in Aussicht gestellt. Das Tauziehen um die Mongolei geht weiter.
Die Mongolei hat Uran, die Ukraine nur eine gemeinsame Grenze zu Russland.


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