Madrid: Palästina-Demonstration sorgt für vorzeitiges Ende der Vuelta
»Madrid war am Sonntag hochgerüstet. »So viele Polizisten hat man seit dem NATO-Gipfel 2022 nicht mehr gesehen«, berichteten in sozialen Netzwerken Demonstranten, die gleichentags gegen das Finale des Straßenradrennens Vuelta a España protestierten. Gepanzerte Fahrzeuge und Wasserwerfer kamen zum Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass die Schlussetappe der Vuelta vorzeitig abgebrochen werden musste.
Der Protest sollte zum Ausdruck bringen, dass das am Wettbewerb teilnehmende israelische Radsportteam Israel-Premier Tech in ganz Spanien nicht willkommen sei. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums hatten sich am Sonntag rund 100.000 Menschen in der spanischen Hauptstadt versammelt – ein Zeichen dafür, dass die Proteste im Laufe der Vuelta immer stärkeren Zulauf erhielten.
Der maßgebliche Sponsor des kritisierten Teams, der israelisch-kanadische Unternehmer Sylvan Adams, ist ein Vertrauter des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, der international wegen des laufenden Völkermords an der palästinensischen Bevölkerung in der Kritik steht............«
Da kommt etwas in Bewegung. Wenn Regierungen nicht wollen, dann reagieren andere.
Nach Boykotten des europäischen Liedchenwettstreits jetzt der Spanienrundfahrt. Immer mehr scheinen zu meinen, dass Netanjahu es jetzt zu weit treibt.
Woran wollen unsere Regierungen nur sehr ungern erinnert werden?
Dass alle Macht vom Volk ausgeht. Und diese Macht nicht am Ausgang des Wahllokals enden sollte.
Auch die Bürger sollte sich öfters daran erinnern.
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Madrid: Palästina-Demonstration sorgt für vorzeitiges Ende der Vuelta
»Madrid war am Sonntag hochgerüstet. »So viele Polizisten hat man seit dem NATO-Gipfel 2022 nicht mehr gesehen«, berichteten in sozialen Netzwerken Demonstranten, die gleichentags gegen das Finale des Straßenradrennens Vuelta a España protestierten. Gepanzerte Fahrzeuge und Wasserwerfer kamen zum Einsatz, konnten aber nicht verhindern, dass die Schlussetappe der Vuelta vorzeitig abgebrochen werden musste.
Der Protest sollte zum Ausdruck bringen, dass das am Wettbewerb teilnehmende israelische Radsportteam Israel-Premier Tech in ganz Spanien nicht willkommen sei. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums hatten sich am Sonntag rund 100.000 Menschen in der spanischen Hauptstadt versammelt – ein Zeichen dafür, dass die Proteste im Laufe der Vuelta immer stärkeren Zulauf erhielten.
Der maßgebliche Sponsor des kritisierten Teams, der israelisch-kanadische Unternehmer Sylvan Adams, ist ein Vertrauter des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, der international wegen des laufenden Völkermords an der palästinensischen Bevölkerung in der Kritik steht............«
Da kommt etwas in Bewegung. Wenn Regierungen nicht wollen, dann reagieren andere.
Nach Boykotten des europäischen Liedchenwettstreits jetzt der Spanienrundfahrt. Immer mehr scheinen zu meinen, dass Netanjahu es jetzt zu weit treibt.
Woran wollen unsere Regierungen nur sehr ungern erinnert werden?
Dass alle Macht vom Volk ausgeht. Und diese Macht nicht am Ausgang des Wahllokals enden sollte.
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