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Preisschlacht der E-Auto-Konzerne

Von Harvey11 Montag 07.07.2025, 09:49

China: Boom sorgt für Unterbietungswettbewerb der Konkurrenten, Parallelen zur großen Immobilienkrise. Präsident Xi greift ein

Der Preiskampf dauert an, aber der Druck auf die Produzenten, ihn einzustellen, nimmt zu – so lässt sich die gegenwärtige Lage in der chinesischen Elektroautobranche einschätzen. Die Branche boomt eigentlich. Auch dank Maßnahmen wie einer staatlichen Abwrackprämie oder Zuschüssen von Lokalregierungen satteln immer mehr Chinesen von alten Verbrennern auf E-Autos um. Deren Marktanteil ist bei den Neuzulassungen inzwischen auf mehr als 50 Prozent gestiegen – eine Rate, von der die Produzenten in Deutschland bloß träumen können. Doch der Boom geht mit einer durchaus gefährlichen Entwicklung einher: dem erwähnten Preiskampf.

In China regiert die Kommunistische Partei. Aber was da gerade abgeht erinnert an den Kapitalismus. Da brummt ein Artikel, es besteht eine große Nachfrage, und sofort entstehen neue Produzenten auf dem Markt und de bieten billiger an, auch im Ausland. Dass so etwas oft auf die Qualität geht weiß man hier natürlich auch. Also greift Xi ein. Denn die Qualität soll bleiben.
Was ist denn heute noch "Made in German" wert?
So nebenbei, der Marktanteil ist bei den Neuzulassungen inzwischen auf mehr als 50 Prozent gestiegen. Es geht also.



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