»Soldatisch soll der deutsche Mann aus Sicht der AfD sein. Bereits in ihrem Grundsatzprogramm von 2016 fordert sie die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Doch über einen entsprechenden Antrag aus der Bundestagsfraktion ist jetzt ein heftiger Streit in der Rechtsaußenpartei entbrannt.
»Keine Wehrpflicht für fremde Kriege«, fordern die sechs ostdeutschen AfD-Fraktionschefs in einer Erklärung von letzter Woche. Denn Deutschland handele in transatlantischen Bündnissen und der EU außenpolitisch nicht souverän. Anstatt sich um Deeskalation mit Russland zu bemühen, denke die CDU gar an die Entsendung deutscher Soldaten in die Ukraine. Und während der Staat Jägern und Sportschützen, Polizisten und Soldaten bei Sympathie mit der AfD mit »Skepsis und Repression« begegne, werde die innere Sicherheit durch »kulturfremde Migranten« gefährdet. »Solange patriotische Bürger unter Generalverdacht stehen, der Staat nicht willens ist, seine Bürger zu schützen und seiner Aufgabe nicht nachkommt, den Frieden zu wahren, ist ein Pflichtdienst für uns ausgeschlossen.« So das Fazit der Initiative, die laut Welt am Sonntag vom Thüringer Björn Höcke kam, Koparteichef Tino Chrupalla sei eingeweiht gewesen.......«
Irgendwann musste sie kommen, die Frage nach der Wehrdienst.
Jetzt zwingt Höcke die Partei dazu, sich zu entscheiden.
»Um auf Bundesebene an die Tröge der Macht gelassen zu werden, muss die Partei ihre außenpolitische Zuverlässigkeit für die NATO-Agenda beweisen.«
Das hat er richtig erkannt. Die in rechten Kreisen existierende Affinität zu Waffen und Uniformen ist nicht zu bestreiten.
Aber jetzt muss man den Eiertanz beenden.
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Streit um Wehrpflicht in der AfD
»Soldatisch soll der deutsche Mann aus Sicht der AfD sein. Bereits in ihrem Grundsatzprogramm von 2016 fordert sie die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Doch über einen entsprechenden Antrag aus der Bundestagsfraktion ist jetzt ein heftiger Streit in der Rechtsaußenpartei entbrannt.
»Keine Wehrpflicht für fremde Kriege«, fordern die sechs ostdeutschen AfD-Fraktionschefs in einer Erklärung von letzter Woche. Denn Deutschland handele in transatlantischen Bündnissen und der EU außenpolitisch nicht souverän. Anstatt sich um Deeskalation mit Russland zu bemühen, denke die CDU gar an die Entsendung deutscher Soldaten in die Ukraine. Und während der Staat Jägern und Sportschützen, Polizisten und Soldaten bei Sympathie mit der AfD mit »Skepsis und Repression« begegne, werde die innere Sicherheit durch »kulturfremde Migranten« gefährdet. »Solange patriotische Bürger unter Generalverdacht stehen, der Staat nicht willens ist, seine Bürger zu schützen und seiner Aufgabe nicht nachkommt, den Frieden zu wahren, ist ein Pflichtdienst für uns ausgeschlossen.« So das Fazit der Initiative, die laut Welt am Sonntag vom Thüringer Björn Höcke kam, Koparteichef Tino Chrupalla sei eingeweiht gewesen.......«
Irgendwann musste sie kommen, die Frage nach der Wehrdienst.
Jetzt zwingt Höcke die Partei dazu, sich zu entscheiden.
»Um auf Bundesebene an die Tröge der Macht gelassen zu werden, muss die Partei ihre außenpolitische Zuverlässigkeit für die NATO-Agenda beweisen.«
Das hat er richtig erkannt. Die in rechten Kreisen existierende Affinität zu Waffen und Uniformen ist nicht zu bestreiten.
Aber jetzt muss man den Eiertanz beenden.
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