Israel greift iranischen Rundfunk an, Teheran will Mossad-Hauptquartier in Tel Aviv getroffen haben. US-Präsident fordert Kapitulation von Iran.
Sie war gerade dabei, die Nachrichten zu verkünden, als eine laute Explosion Sahar Emami mitten im Satz unterbricht. Trümmerteile fliegen herunter, Rauch steigt auf, die prominente iranische Journalistin eilt in Sicherheit. Noch während die Aufnahmen um die Welt gehen, moderiert Emami die nächste Sendung. Sie hatte Glück, doch drei ihrer Kollegen überleben den israelischen Angriff auf das Gebäude des Rundfunks der Islamischen Republik Iran (IRI am Montag abend nicht. Außenminister Abbas Araghtschi verurteilte die Tat als »feige«. »Wenn sie auf dem echten Schlachtfeld keinen Erfolg erzielen können, greifen sie zivile Einrichtungen an.« Im Völkerrecht gelten Journalisten als Zivilisten und dürfen nicht ins Visier genommen werden – abgesehen davon, dass Israels Angriffskrieg ohnehin illegal ist. Dessen für Krieg zuständiger Minister, Israel Katz, äußerte sich lobend über die Attacke auf die »Propagandaeinrichtung«.
Trump wiederholte – noch beim G7-Gipfel in Kanada am Montag (Ortszeit) – Drohungen aus Westjerusalem: »Jeder sollte Teheran sofort verlassen.« Er verlangte die vollständige Kapitulation der Iraner. Vermutungen, seine Aussagen könnten einen Kriegseintritt der USA bedeuten, erteilte Washington jedoch eine Absage.
Der schiitische Arm des Islam im Teheran ist den USA schon seit dem Sturz ihres Domestiken Reza Pahlavi, dem brutal regierenden Diktator, ein Dorn im Auge. Denn die beschimpften den sunnitischen Islam in den arabischen Ländern wegen ihres unislamischen "süßen Lebens", mit denen Führern in in Washington viel besser klar kam.
Der Sohn des Diktators ruft ja schon zum Sturz des Regimes in Teheran auf.
Er habe »dem Militär, der Polizei und den Sicherheitskräften gesagt: Brecht mit dem Regime. Haltet den Eid eines jeden ehrenhaften Soldaten ein. Schließt euch dem Volk an.« Der frühere Kronprinz lebt in den USA und gilt als einer der wichtigsten iranischen Oppositionellen im Ausland.
Da kann man ahnen, wer die Fäden gezogen hat.
Wenn er von seinem Vater was gelernt hat, dann kommen die Iraner vom Regen in die Traufe.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Israel greift iranischen Rundfunk an, Teheran will Mossad-Hauptquartier in Tel Aviv getroffen haben. US-Präsident fordert Kapitulation von Iran.
am Montag abend nicht. Außenminister Abbas Araghtschi verurteilte die Tat als »feige«. »Wenn sie auf dem echten Schlachtfeld keinen Erfolg erzielen können, greifen sie zivile Einrichtungen an.« Im Völkerrecht gelten Journalisten als Zivilisten und dürfen nicht ins Visier genommen werden – abgesehen davon, dass Israels Angriffskrieg ohnehin illegal ist. Dessen für Krieg zuständiger Minister, Israel Katz, äußerte sich lobend über die Attacke auf die »Propagandaeinrichtung«.
Sie war gerade dabei, die Nachrichten zu verkünden, als eine laute Explosion Sahar Emami mitten im Satz unterbricht. Trümmerteile fliegen herunter, Rauch steigt auf, die prominente iranische Journalistin eilt in Sicherheit. Noch während die Aufnahmen um die Welt gehen, moderiert Emami die nächste Sendung. Sie hatte Glück, doch drei ihrer Kollegen überleben den israelischen Angriff auf das Gebäude des Rundfunks der Islamischen Republik Iran (IRI
Trump wiederholte – noch beim G7-Gipfel in Kanada am Montag (Ortszeit) – Drohungen aus Westjerusalem: »Jeder sollte Teheran sofort verlassen.« Er verlangte die vollständige Kapitulation der Iraner. Vermutungen, seine Aussagen könnten einen Kriegseintritt der USA bedeuten, erteilte Washington jedoch eine Absage.
Der schiitische Arm des Islam im Teheran ist den USA schon seit dem Sturz ihres Domestiken Reza Pahlavi, dem brutal regierenden Diktator, ein Dorn im Auge. Denn die beschimpften den sunnitischen Islam in den arabischen Ländern wegen ihres unislamischen "süßen Lebens", mit denen Führern in in Washington viel besser klar kam.
Der Sohn des Diktators ruft ja schon zum Sturz des Regimes in Teheran auf.
Er habe »dem Militär, der Polizei und den Sicherheitskräften gesagt: Brecht mit dem Regime. Haltet den Eid eines jeden ehrenhaften Soldaten ein. Schließt euch dem Volk an.« Der frühere Kronprinz lebt in den USA und gilt als einer der wichtigsten iranischen Oppositionellen im Ausland.
Da kann man ahnen, wer die Fäden gezogen hat.
Wenn er von seinem Vater was gelernt hat, dann kommen die Iraner vom Regen in die Traufe.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden