Bayern: Anwohner wählen Notruf wegen Militärmanöver. Feldjäger bei Schusswechsel verletzt
»Da es mit dem klassischen Lokaljournalismus in den vergangenen Jahren bedauerlicherweise steil bergab ging, ist es gar nicht mehr so leicht, mitzubekommen, was so alles in der eigenen Region los ist. Das kann auch die bayerische Polizei bestätigen.
Am Mittwoch nachmittag geht bei der Erdinger Polizei ein Notruf ein: Bewohner der Stadt im Osten Münchens berichten von Gestalten in Tarnanzügen, die mit Gewehren bewaffnet am Ortsrand umherschleichen würden. Sofort steigt ein Helikopter auf, Dutzende Beamte rücken aus, ein Sondereinsatzkommando wird angefordert. An einem Stoppelfeld am Rande des Stadtteils Altenerding stoßen die Einsatzkräfte auf den Trupp Bewaffneter – und werden unter Feuer genommen. Die Polizisten feuern zurück, es kommt zum Schusswechsel. Was beide Seiten zu diesem Zeitpunkt nicht wissen: Hier beschießen sich die Organe der Staatsmacht gegenseitig. Denn die mit Gewehren Bewaffneten sind deutsche Soldaten beim Training – und haben nur Platzpatronen geladen. Anders die Polizeibeamten: Am Ende wird ein Soldat, von einem Streifschuss im Gesicht verletzt, ins Krankenhaus gebracht........«
Man glaubt es nicht und schmunzelt.
Als die rechte Wehrsportgruppe Hoffmann seinerzeit im Wald ihre Manöver im Wald abhielt meinte Strauß: Lasst sie doch im Wald etwas Krieg spielen.
Später hat es ein Mitglied dieser Gruppe beim Oktoberfest mächtig krachen lassen und viele Tote und Verletzte hinterlassen. Natürlich sprach man schnell vom einem Einzeltäter. Beweise für mindestens einen zweiten Beteiligten verschwanden und der staatliche Mantel des Schweigens breitete sich darüber aus.
Wen haben jetzt die Polizisten vermutet? Kriegsspielende Rechte oder gar die Russen?
Jedenfalls hat der verletzte Soldat jetzt das Verwundetenabzeichen verdient.
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Bayern: Anwohner wählen Notruf wegen Militärmanöver. Feldjäger bei Schusswechsel verletzt
»Da es mit dem klassischen Lokaljournalismus in den vergangenen Jahren bedauerlicherweise steil bergab ging, ist es gar nicht mehr so leicht, mitzubekommen, was so alles in der eigenen Region los ist. Das kann auch die bayerische Polizei bestätigen.
Am Mittwoch nachmittag geht bei der Erdinger Polizei ein Notruf ein: Bewohner der Stadt im Osten Münchens berichten von Gestalten in Tarnanzügen, die mit Gewehren bewaffnet am Ortsrand umherschleichen würden. Sofort steigt ein Helikopter auf, Dutzende Beamte rücken aus, ein Sondereinsatzkommando wird angefordert. An einem Stoppelfeld am Rande des Stadtteils Altenerding stoßen die Einsatzkräfte auf den Trupp Bewaffneter – und werden unter Feuer genommen. Die Polizisten feuern zurück, es kommt zum Schusswechsel. Was beide Seiten zu diesem Zeitpunkt nicht wissen: Hier beschießen sich die Organe der Staatsmacht gegenseitig. Denn die mit Gewehren Bewaffneten sind deutsche Soldaten beim Training – und haben nur Platzpatronen geladen. Anders die Polizeibeamten: Am Ende wird ein Soldat, von einem Streifschuss im Gesicht verletzt, ins Krankenhaus gebracht........«
Man glaubt es nicht und schmunzelt.
Als die rechte Wehrsportgruppe Hoffmann seinerzeit im Wald ihre Manöver im Wald abhielt meinte Strauß: Lasst sie doch im Wald etwas Krieg spielen.
Später hat es ein Mitglied dieser Gruppe beim Oktoberfest mächtig krachen lassen und viele Tote und Verletzte hinterlassen. Natürlich sprach man schnell vom einem Einzeltäter. Beweise für mindestens einen zweiten Beteiligten verschwanden und der staatliche Mantel des Schweigens breitete sich darüber aus.
Wen haben jetzt die Polizisten vermutet? Kriegsspielende Rechte oder gar die Russen?
Jedenfalls hat der verletzte Soldat jetzt das Verwundetenabzeichen verdient.
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