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Panik in Brüssel

Von Harvey11 Freitag 25.04.2025, 10:35

EU-Politiker entsetzt über US-Vorschlag für Ukraine-Friedensvertrag. Moskau fordert darüber hinausgehende Gebietsabtretungen.
Der Inhalt des öffentlich gewordenen Vorschlags der Trump-Administration für einen Ukraine-Friedensvertrag hat in Brüssel und Berlin blankes Entsetzen ausgelöst. Die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas nahm den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij gegen Vorwürfe von Donald Trump in Schutz, er behinderte mit seiner Verweigerungshaltung mögliche Friedensverhandlungen. Sie schrieb, das wahre Hindernis für einen Frieden sei nicht die Ukraine, sondern Russland. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, die Rheinmetall-Lobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), nannte den Trump-Vorschlag im RBB einen »Diktatfrieden« und eine »Kapitulationsurkunde«. Die EU habe jetzt schriftlich, dass die USA für die Europäer »keine Freunde jetzt und keine Verbündeten künftig« mehr seien. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter forderte im ARD-»Morgenmagazin« die Bundesrepublik auf, sich an die Spitze einer »Koalition der Willigen« zu setzen, um die Ukraine mit allen verfügbaren Mitteln zu unterstützen. Eine europäische »Friedenstruppe« solle die Luftverteidigung der Westukraine übernehmen und die Grenze zu Belarus sichern, um ukrainische Truppen für die Front freizumachen. Was Kiesewetter nicht dazu sagte: Sein Vorschlag läuft auf eine faktische Teilung der Ukraine hinaus; genau das, was offiziell vermieden werden soll

Unsere Kriegsgöttin Strack-Zimmermann redet was von Diktatfrieden.
Sie legt also den Grundstein für den nächsten Krieg.
Sie will nicht einsehen, dass der Westen se Spiel verloren hat.

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij sagte, ein Verzicht auf die Krim und die besetzten Gebiete sei für die Ukraine undenkbar. Er würde »unseren Werten sowie der ukrainischen Verfassung« widersprechen. Es sei für die Ukraine schon ein großes Zugeständnis, überhaupt Gesprächen mit Russland zuzustimmen, sobald ein Waffenstillstand in Kraft sei.

Für Selenskij ist es also eine Zumutung, überhaupt mit Russland zu reden?
Dann will er also militärisch siegen.


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