Die erfahrenen Leser und User wissen Umfragen zu werten und einzuschätzen.
Von Umfragen, die ich mir immer wieder ansehe, hängen weder meine Meinungsbildung noch Entscheidungen ab. Ich nehme sie zur Kenntnis.
Keine Schlussfolgerung auf Gesamtbevölkerung möglich
"Dies führe laut Faulbaum dazu, „dass man mit den statistischen Ergebnissen keine Analyseverfahren anstellen kann. Das liegt einfach daran, dass alle statistischen Analyseverfahren auf der Annahme einer Zufallsstichprobe beruhen. Wenn das nicht der Fall ist, dann dürfen im Grunde genommen gar keine Schlussfolgerung auf die Gesamtheit oder die Gesamtbevölkerung gemacht werden.“
Medien sollten bei Umfragen deswegen auf Transparenz pochen und auf Qualitätsgesichtspunkte, auf die sich der Rat der deutschen Markt- und Sozialforschung geeinigt hat, so Faulbaum. Und sich „auf jeden Fall genau angucken: Wie sieht die Umfrage im Einzelnen aus? Und welche Ziehungsverfahren wurden verwendet? "
Die erfahrenen Leser und User wissen Umfragen zu werten und einzuschätzen.
Von Umfragen, die ich mir immer wieder ansehe, hängen weder meine Meinungsbildung noch Entscheidungen ab. Ich nehme sie zur Kenntnis.
Keine Schlussfolgerung auf Gesamtbevölkerung möglich
"Dies führe laut Faulbaum dazu, „dass man mit den statistischen Ergebnissen keine Analyseverfahren anstellen kann. Das liegt einfach daran, dass alle statistischen Analyseverfahren auf der Annahme einer Zufallsstichprobe beruhen. Wenn das nicht der Fall ist, dann dürfen im Grunde genommen gar keine Schlussfolgerung auf die Gesamtheit oder die Gesamtbevölkerung gemacht werden.“
Medien sollten bei Umfragen deswegen auf Transparenz pochen und auf Qualitätsgesichtspunkte, auf die sich der Rat der deutschen Markt- und Sozialforschung geeinigt hat, so Faulbaum. Und sich „auf jeden Fall genau angucken: Wie sieht die Umfrage im Einzelnen aus? Und welche Ziehungsverfahren wurden verwendet? "
Online-Umfragen in Medien - Unterhaltung statt Aufklärung
Viele Medien arbeiten mit Umfragen, die Institute wie Insa oder Civey online erhoben haben. Solche Online-Umfragen sieht der Soziologe Frank Faulbaum allerdings kritisch. Ohne Zufallsstichproben dürfe "keine Schlussfolgerung auf die Gesamtheit oder die Gesamtbevölkerung gemacht werden."www.deutschlandfunk.de