Von Harvey11
Dienstag 24.09.2024, 09:33 – geändert Dienstag 24.09.2024, 12:22
Das Brandenburger Ergebnis der Partei Die Linke ist auch in der langen Abfolge von Pleiten bei Landes- und Bundestagswahlen, auf die die Partei zurückblickt, eine Zäsur. Der Katastrophenfall, der in Sachsen am 1. September noch durch zwei gewonnene Direktmandate knapp vermieden werden konnte, ist nun eingetreten: Erstmals wird die Partei in einem ostdeutschen Bundesland, in dem sie einmal die zweitstärkste politische Kraft war, nicht mehr im Landesparlament vertreten sein. Und sie ist nicht etwa knapp gescheitert, sondern krachend: Die vom Landeswahlleiter errechneten 2,98 Prozent Stimmenanteil machen gegen alle Schönrederei deutlich, dass sich die Partei in einer zugespitzten Existenzkrise befindet.
Da gibt es also doch etwas, worin sich Die Linke und die FDP ähneln.
Freuen wird es die beiden Parteien nicht, Aber es ist so.
Da kann man bei den Linken noch so sehr den »rechten Zeitgeist«
schuldig sprechen, das alleine ist das nicht. Einige haben das erkannt. Aber ausreichend viele?
Hier haben es linke Parteien schon immer schwer gehabt, rechte hingegen haben eine gewisse Tradition. Die sind den Deutschen nicht fremd.
Linke Parteien müssen darum etwas mehr ackern, stehen etwas stärker im Wind.
Wenn man plötzlich dazu keine Lust mehr verspürt und sich nach einem Plätzchen am großen Tisch sehnt, da muss man sich eben an die Gegebenheiten anpassen und sich von allem Linken trennen. Egal ob Ideen oder Menschen.
Die Bourgeoisie schmeckt verführerisch süß. Für eine Partei, die sich Die Linke nennt, ist sie aber ein tödliches Gift.
Auf Wiedersehen Linke?
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Das Brandenburger Ergebnis der Partei Die Linke ist auch in der langen Abfolge von Pleiten bei Landes- und Bundestagswahlen, auf die die Partei zurückblickt, eine Zäsur. Der Katastrophenfall, der in Sachsen am 1. September noch durch zwei gewonnene Direktmandate knapp vermieden werden konnte, ist nun eingetreten: Erstmals wird die Partei in einem ostdeutschen Bundesland, in dem sie einmal die zweitstärkste politische Kraft war, nicht mehr im Landesparlament vertreten sein. Und sie ist nicht etwa knapp gescheitert, sondern krachend: Die vom Landeswahlleiter errechneten 2,98 Prozent Stimmenanteil machen gegen alle Schönrederei deutlich, dass sich die Partei in einer zugespitzten Existenzkrise befindet.
Da gibt es also doch etwas, worin sich Die Linke und die FDP ähneln.
Freuen wird es die beiden Parteien nicht, Aber es ist so.
Da kann man bei den Linken noch so sehr den »rechten Zeitgeist«
schuldig sprechen, das alleine ist das nicht. Einige haben das erkannt. Aber ausreichend viele?
Hier haben es linke Parteien schon immer schwer gehabt, rechte hingegen haben eine gewisse Tradition. Die sind den Deutschen nicht fremd.
Linke Parteien müssen darum etwas mehr ackern, stehen etwas stärker im Wind.
Wenn man plötzlich dazu keine Lust mehr verspürt und sich nach einem Plätzchen am großen Tisch sehnt, da muss man sich eben an die Gegebenheiten anpassen und sich von allem Linken trennen. Egal ob Ideen oder Menschen.
Die Bourgeoisie schmeckt verführerisch süß. Für eine Partei, die sich Die Linke nennt, ist sie aber ein tödliches Gift.
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