Von Harvey11
Freitag 21.11.2025, 11:03 – geändert Freitag 21.11.2025, 11:45
»Viel mehr kann man nicht als gesichert annehmen: Offenbar haben Ende Oktober diskrete Gespräche zwischen den USA und Russland über Optionen für eine Beendigung des Krieges in der Ukraine stattgefunden. Denn zu widersprüchlich ist das, was verschiedene angelsächsische Medien über den möglichen Inhalt einer dabei geschlossenen Vereinbarung veröffentlicht haben, ganz einfach deshalb, weil die hinter den Indiskretionen stehenden Interessen zu widersprüchlich sind. Die seriöseste Auskunft zu der ganzen Thematik dürfte die Antwort des russischen Präsidialamtssprechers Dmitri Peskow sein, es gebe seit dem Treffen Trumps und Putins in Alaska im August nichts Neues zu berichten.
Das Informationschaos ist vermutlich beabsichtigt. Man sieht das am Bericht des Telegraph über den angeblichen Inhalt dieses neuesten Trump-Vorschlags: Russland solle den ganzen Donbass bekommen, aber dafür an die Ukraine eine Pacht für die entgangenen Einkünfte aus der Rohstofförderung zahlen. Das wären Reparationen durch die Hintertür, und die zahlt derjenige, der den Krieg verloren hat. Russland ist das nach derzeitigem Stand nicht. Wer lässt sich denn so etwas einfallen? Vielleicht Beamte der britischen Regierung, die nicht dabei und deshalb a priori beleidigt sind, dass etwas an ihnen vorbei passiert. Maximal soll dieser Vorschlag austesten, was ukrainische Politik und Öffentlichkeit eventuell hinnehmen könnten. Als argumentativen Vorteil nennt die Londoner Zeitung, dass die Ukraine damit die Gebiete Lugansk und Donbass juristisch gar nicht abtreten würde, wodurch dann auch die Notwendigkeit eines in der Verfassung vorgesehenen Referendums über Gebietsabtretungen entfiele – weil dabei eine Ablehnung programmiert wäre. Das mag schon sein, aber warum sollte Russland der Ukraine innenpolitische Schwierigkeiten ersparen wollen?......«
Gerade zu solchen Themen kann man gar nicht genug lesen.
Überall kann man etwas lesen, was woanders nicht erwähnt wird.
Manchmal auch dort, was gerne als bäh bezeichnet wird.
Das wird schon seine Gründe haben.
Wie es aussieht, wird der Plan von der Ukraine einiges abverlangen.
Aber sie war es, die den Siegesversprechen der NATO geglaubt und sich vor deren Karren hat spannen lassen.
Wann haben die USA, der Kopf der NATO, ihren letzten Krieg gewonnen? Sie haben sich immer schnell vom Acker gemacht. Wie in der Ukraine. Und das, obwohl sie dort nicht mit kämpfenden Truppen beteiligt waren. Die wurde ihnen zu teuer. Wie man aus einem schlechten Geschäft aussteigt.
Nur diese Willigen reden von der Möglichkeit eines Sieges und blockieren jede Verhandlung durch unsinnige Vorbedingungen und pumpen weiter Waffen in dieses missbrauchte Land.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
»Viel mehr kann man nicht als gesichert annehmen: Offenbar haben Ende Oktober diskrete Gespräche zwischen den USA und Russland über Optionen für eine Beendigung des Krieges in der Ukraine stattgefunden. Denn zu widersprüchlich ist das, was verschiedene angelsächsische Medien über den möglichen Inhalt einer dabei geschlossenen Vereinbarung veröffentlicht haben, ganz einfach deshalb, weil die hinter den Indiskretionen stehenden Interessen zu widersprüchlich sind. Die seriöseste Auskunft zu der ganzen Thematik dürfte die Antwort des russischen Präsidialamtssprechers Dmitri Peskow sein, es gebe seit dem Treffen Trumps und Putins in Alaska im August nichts Neues zu berichten.
Das Informationschaos ist vermutlich beabsichtigt. Man sieht das am Bericht des Telegraph über den angeblichen Inhalt dieses neuesten Trump-Vorschlags: Russland solle den ganzen Donbass bekommen, aber dafür an die Ukraine eine Pacht für die entgangenen Einkünfte aus der Rohstofförderung zahlen. Das wären Reparationen durch die Hintertür, und die zahlt derjenige, der den Krieg verloren hat. Russland ist das nach derzeitigem Stand nicht. Wer lässt sich denn so etwas einfallen? Vielleicht Beamte der britischen Regierung, die nicht dabei und deshalb a priori beleidigt sind, dass etwas an ihnen vorbei passiert. Maximal soll dieser Vorschlag austesten, was ukrainische Politik und Öffentlichkeit eventuell hinnehmen könnten. Als argumentativen Vorteil nennt die Londoner Zeitung, dass die Ukraine damit die Gebiete Lugansk und Donbass juristisch gar nicht abtreten würde, wodurch dann auch die Notwendigkeit eines in der Verfassung vorgesehenen Referendums über Gebietsabtretungen entfiele – weil dabei eine Ablehnung programmiert wäre. Das mag schon sein, aber warum sollte Russland der Ukraine innenpolitische Schwierigkeiten ersparen wollen?......«
Gerade zu solchen Themen kann man gar nicht genug lesen.
Überall kann man etwas lesen, was woanders nicht erwähnt wird.
Manchmal auch dort, was gerne als bäh bezeichnet wird.
Das wird schon seine Gründe haben.
Wie es aussieht, wird der Plan von der Ukraine einiges abverlangen.
Aber sie war es, die den Siegesversprechen der NATO geglaubt und sich vor deren Karren hat spannen lassen.
Wann haben die USA, der Kopf der NATO, ihren letzten Krieg gewonnen? Sie haben sich immer schnell vom Acker gemacht. Wie in der Ukraine. Und das, obwohl sie dort nicht mit kämpfenden Truppen beteiligt waren. Die wurde ihnen zu teuer. Wie man aus einem schlechten Geschäft aussteigt.
Nur diese Willigen reden von der Möglichkeit eines Sieges und blockieren jede Verhandlung durch unsinnige Vorbedingungen und pumpen weiter Waffen in dieses missbrauchte Land.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden