Von Harvey11
Donnerstag 03.07.2025, 14:26 – geändert Donnerstag 03.07.2025, 14:30
Die Bundeswehr soll mehr Soldaten, Panzer, Flugzeuge und Hubschrauber bekommen. Um alle und alles unterzubringen, braucht es aber ausreichend Kasernen und Lagerhallen. Die nächste Großbaustelle droht.
Die Bundeswehr hat allein 35.000 Gebäude mit ungefähr 90.000 Räumen. Und dazu kommen 1.500 Grundstücke, die zusammengefasst so groß wie das Saarland sind. Doch davon ist nicht so viel nutzbar. Denn der Sanierungsstau bis zum Jahr 2040 ist gewaltig, rechnet der Wehrbeauftragte Henning Otte vor: "Das Verteidigungsministerium schätzt die Kosten auf 67 Milliarden Euro und deswegen muss überall investiert werden."Bei seinen Truppenbesuchen begegnen dem Wehrbeauftragten des Bundestages immer noch Beschwerden von Soldatinnen und Soldaten, dass die Infrastruktur in einem schlechten Zustand ist und dringend modernisiert werden muss. Das geht "von sanitären Dingen über Truppenküchen bis hin zu Sportanlagen". Der Zustand der Kasernen trage zur Attraktivität der Bundeswehr bei, sagt Otte.
Könnte es sein, dass bald wieder Gastarbeiter angeworben werden?
Denn sonst wird das nix mit dem schönen Krieg und der Herrschaft über Europa.
Verteidigungsminister Boris Pistorius ist mittlerweile seit zweieinhalb Jahren im Amt. Er will das Problem angehen und versucht die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Ländern durch gemeinsame Runden zu verbessern. Sein nächster Schritt: ein weiteres Gesetz, das die Genehmigungsverfahren für Bundeswehrbauten vereinfachen soll.
Sehr schön. Ein neues Gesetz ist immer sehr hilfreich.
Dann aber auch ein Gesetzeeinhaltungsministerium. Sonst wird das nix.
Denn noch immer gilt der alte germanische Rechtsgrundsatz: Des hammer schon immer so gemacht.
Für den Wehrbeauftragten Otte dauert das alles zu lang: "Ich verstehe nicht, warum sich das Ministerium so lange Zeit lässt, nun endlich das neue Planungs- und Genehmigungsbeschleunigungsgesetz auf die Beine zu bringen, damit endlich die Strukturen geschaffen werden können, die notwendig sind."
Ich hab's doch gewusst.
Jetzt hat die Bundesregierung den Bundestag darüber unterrichtet, dass der Umbau des NATO-Flugplatzes Büchel deutlich teurer werden soll als bislang geplant. Im Jahr 2024 war für die Infrastruktur mit bis zu 1,2 Milliarden Euro kalkuliert worden.
Ja, mit Bahnhöfen und Flughäfen kennt man sich gut aus.
Mein Tipp Herr Pistorius. Übergeben sie das an die Chinesen.
Da stimmt der Preis und die Qualität. Und fertig wird es auch.
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Die Bundeswehr soll mehr Soldaten, Panzer, Flugzeuge und Hubschrauber bekommen. Um alle und alles unterzubringen, braucht es aber ausreichend Kasernen und Lagerhallen. Die nächste Großbaustelle droht.
Die Bundeswehr hat allein 35.000 Gebäude mit ungefähr 90.000 Räumen. Und dazu kommen 1.500 Grundstücke, die zusammengefasst so groß wie das Saarland sind. Doch davon ist nicht so viel nutzbar. Denn der Sanierungsstau bis zum Jahr 2040 ist gewaltig, rechnet der Wehrbeauftragte Henning Otte vor: "Das Verteidigungsministerium schätzt die Kosten auf 67 Milliarden Euro und deswegen muss überall investiert werden."Bei seinen Truppenbesuchen begegnen dem Wehrbeauftragten des Bundestages immer noch Beschwerden von Soldatinnen und Soldaten, dass die Infrastruktur in einem schlechten Zustand ist und dringend modernisiert werden muss. Das geht "von sanitären Dingen über Truppenküchen bis hin zu Sportanlagen". Der Zustand der Kasernen trage zur Attraktivität der Bundeswehr bei, sagt Otte.
Könnte es sein, dass bald wieder Gastarbeiter angeworben werden?
Denn sonst wird das nix mit dem schönen Krieg und der Herrschaft über Europa.
Verteidigungsminister Boris Pistorius ist mittlerweile seit zweieinhalb Jahren im Amt. Er will das Problem angehen und versucht die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Ländern durch gemeinsame Runden zu verbessern. Sein nächster Schritt: ein weiteres Gesetz, das die Genehmigungsverfahren für Bundeswehrbauten vereinfachen soll.
Sehr schön. Ein neues Gesetz ist immer sehr hilfreich.
Dann aber auch ein Gesetzeeinhaltungsministerium. Sonst wird das nix.
Denn noch immer gilt der alte germanische Rechtsgrundsatz: Des hammer schon immer so gemacht.
Für den Wehrbeauftragten Otte dauert das alles zu lang: "Ich verstehe nicht, warum sich das Ministerium so lange Zeit lässt, nun endlich das neue Planungs- und Genehmigungsbeschleunigungsgesetz auf die Beine zu bringen, damit endlich die Strukturen geschaffen werden können, die notwendig sind."
Ich hab's doch gewusst.
Jetzt hat die Bundesregierung den Bundestag darüber unterrichtet, dass der Umbau des NATO-Flugplatzes Büchel deutlich teurer werden soll als bislang geplant. Im Jahr 2024 war für die Infrastruktur mit bis zu 1,2 Milliarden Euro kalkuliert worden.
Ja, mit Bahnhöfen und Flughäfen kennt man sich gut aus.
Mein Tipp Herr Pistorius. Übergeben sie das an die Chinesen.
Da stimmt der Preis und die Qualität. Und fertig wird es auch.
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