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Nettozahler wollen Kürzungen des EU-Haushalts

Von AugustaT Freitag 02.10.2026, 08:51 – geändert Freitag 02.10.2026, 09:46

6 Mitgliedsstaaten - Deutschland, Dänemark, die Niederlande, Österreich, Finnland und Schweden wollen Kürzungen im EU-Haushalt. Sie wollen unter anderem auch Kürzungen der Agrarsubventionen.

"Deutschland, Dänemark, die Niederlande, Österreich, Finnland und Schweden wollen den geplanten EU-Finanzrahmen für 2028 bis 2034 deutlich kürzen. Sie lehnen neue gemeinsame Schulden ab und fordern Ausrichtung der Mittel auf Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Migration."

und:

"Mehr Geld für Verteidigung, Sicherheit und Migration"


Schreibt Euronews, und ich empfehle euch, mehr Artikel anzusehen, die natürlich jeder auf seine Weise diese Nachrichtn interpretieren wird.


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Ich wage zu prophezeien, daß diese Richtung, was aus Sicht der Nettozahler und das Vorantreiben ihrer Zentralisierungsbestrebungen wünschenwert ist, zur weiteren Brüchigkeit der EU als solche führen wird. Ich kann mir schon die Artikel und sonstigen Kommentaren in den Empfängerländern gut vorstellen: Das war nicht die ursprüngliche Ausrichtung der EU, das war nicht der Grund, warum wir der EU beigetreten sind.
Solche Bestrebungen wie Geld für "Sicherheit und Migration, oder die Wettbewerbsfähigkeit" übt keinerlei Reiz auf die ärmeren Mitgliedsstaaten, in dem Bund der 2-3 "reichen" Industrienationen zu bleiben, zumal wenn diese ihre Arbeitsplätze in den wirtschaftlich schwachen Ländern abbauen, wie sie derzeit tun.
Der Trend ist nicht zufällig, daß reiche Staaten wie Norwegien, Schweiz und Island auch nach mehreren Einladungen kein Interesse zeigen beizutreten, dagegen arme Balkanstaaten oder gar der notorische Bettlerstaat Ukraine ständig an der Tür klopfen. Diese Überlegung wird sich auch bei den armen Mitgliedsstaaten zeigen, zumal bei den Ost- und Südeuropäeren... gerade wenn bei der Energie die Knappheit spürbar macht, oder wenn China neue Arbeitsplätze verspricht, z. B. mit einer BYD-Produktionsstätte.

Ob da noch die alte kapitalistische Methode der Verschuldung helfen wird? Im Titel lese ich, daß nicht mal Deutschland und seine andere Geber-Freunde eine weitere gemeinsame Versuchldung wollen. Warum sollte dann Italien, Portugal, Ungarn, Rumänien oder Bulgarien sich mit weiteren Schulden an die EU binden wollen, wie Ursula es gern hätte?

Nachtrag:

Eine Gruppe von 17 EU-Ländern (bekannt als die „Freunde der Kohäsion“, darunter Italien, Spanien und Polen) lehnt die von sechs Nettozahlern geforderten massiven Kürzungen am EU-Haushalt 2028–2034 ab und fordert stattdessen einen größeren Haushaltsplan mit mehr Mitteln für Landwirtschaft und Regionalförderung. (KI-Antwort)

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