wie eine Harz4lerin zum Thema Inflation fragte auf spiegel.de.
Das hat er auch nicht nötig.
»Glaubt Scholz allen Ernstes, dass 200 Euro Einmalzahlung reichen? Geht der Mann nicht einkaufen?«
13,8 Millionen Menschen gelten als armutsgefährdet, für sie geht es in der Krise um die Existenz. Anni W. hat ihnen mit einem Hashtag auf Twitter eine Stimme gegeben. Doch nicht nur sie bezweifelt, dass sie gehört wird.
»Hi, ich bin Anni, 39 und habe die Schnauze voll! Ich lebe von HartzIV und es reicht ganz einfach nicht! Nein, ich kann keine weiteren Kosten senken. … Nein, ich gebe kein Geld ›unnütz‹ aus. Ich versuche nur, uns einigermaßen gesund und ausgewogen zu ernähren und meinem Kind den Anschein von Normalität zu bewahren. #IchBinArmutsbetroffen (...)«
Fast auf den Tag genau drei Monate nachdem sie den Tweet in ihr Handy getippt hat, an einem Donnerstag im August, hat Anni W., die Frau, deren Namen inzwischen sogar der Kanzler schon einmal gehört hat, noch 60 Euro auf ihrem Konto.
Das muss reichen. Für 14 Tage, an denen sie und ihr Sohn essen müssen, sich kleiden, sich fortbewegen und Rechnungen bezahlen. Sie steht in ihrer Küche und brät 400 Gramm abgelaufenes Hähnchenfleisch, »Innenfilets aus der Brust geschnitten«. Mindesthaltbarkeit: 1. Februar 2022. So steht es auf der Packung. Daneben ein großer neonfarbener Aufkleber: »–30 %«.
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Aber wie jemand mal im Forum nach dem Entlastungspaket der Regierung so schön forumulierte: Das Jammern hat nun ein Ende'.
Ex-Bundeskanzlerin Merkel liess sich gelegentlich beim Shoppen fotografieren. Vielleicht sollten das Scholz und so mancher andere Politiker auch mal versuchen, um in der Abgehobenheit der Politik nicht ganz den Realitätssinn zu verlieren.
wie eine Harz4lerin zum Thema Inflation fragte auf spiegel.de.
Das hat er auch nicht nötig.
»Glaubt Scholz allen Ernstes, dass 200 Euro Einmalzahlung reichen? Geht der Mann nicht einkaufen?«
13,8 Millionen Menschen gelten als armutsgefährdet, für sie geht es in der Krise um die Existenz. Anni W. hat ihnen mit einem Hashtag auf Twitter eine Stimme gegeben. Doch nicht nur sie bezweifelt, dass sie gehört wird.
»Hi, ich bin Anni, 39 und habe die Schnauze voll! Ich lebe von HartzIV und es reicht ganz einfach nicht! Nein, ich kann keine weiteren Kosten senken. … Nein, ich gebe kein Geld ›unnütz‹ aus. Ich versuche nur, uns einigermaßen gesund und ausgewogen zu ernähren und meinem Kind den Anschein von Normalität zu bewahren. #IchBinArmutsbetroffen (...)«
Fast auf den Tag genau drei Monate nachdem sie den Tweet in ihr Handy getippt hat, an einem Donnerstag im August, hat Anni W., die Frau, deren Namen inzwischen sogar der Kanzler schon einmal gehört hat, noch 60 Euro auf ihrem Konto.
Das muss reichen. Für 14 Tage, an denen sie und ihr Sohn essen müssen, sich kleiden, sich fortbewegen und Rechnungen bezahlen. Sie steht in ihrer Küche und brät 400 Gramm abgelaufenes Hähnchenfleisch, »Innenfilets aus der Brust geschnitten«. Mindesthaltbarkeit: 1. Februar 2022. So steht es auf der Packung. Daneben ein großer neonfarbener Aufkleber: »–30 %«.
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Aber wie jemand mal im Forum nach dem Entlastungspaket der Regierung so schön forumulierte: Das Jammern hat nun ein Ende'.
Ex-Bundeskanzlerin Merkel liess sich gelegentlich beim Shoppen fotografieren. Vielleicht sollten das Scholz und so mancher andere Politiker auch mal versuchen, um in der Abgehobenheit der Politik nicht ganz den Realitätssinn zu verlieren.