Die westliche Militärallianz verlangt von ihren Mitgliedstaaten eine Erhöhung der militärischen Kapazitäten um 30 Prozent. Bundeswehr soll um 60.000 Soldaten vergrößert werden
Die NATO will mehr. Viel mehr. Auf dem Treffen der Verteidigungsminister der Mitgliedstaaten des Nordatlantikpakts an diesem Donnerstag wird voraussichtlich eine Erhöhung der bisher gültigen Zielvorgaben für die militärischen Fähigkeiten um etwa 30 Prozent beschlossen werden. »Diese Ziele legen fest, welche Streitkräfte und konkreten Fähigkeiten jeder Verbündete bereitstellen muss, um unsere Abschreckung und Verteidigung zu stärken«, erklärte der Generalsekretär der Militärallianz, Mark Rutte, am Mittwoch in Brüssel. »Wir benötigen mehr Ressourcen, Truppen und Fähigkeiten, um auf jede Bedrohung vorbereitet zu sein und unsere kollektiven Verteidigungspläne vollständig umzusetzen.«
Schon zeigt sich ein Problem, die durchaus gewünschte Individualisierung der Gesellschaft.
Mit welchen Versprechungen will man jetzt 60.000 neue Opfer einkaufen, um sie um ihr Leben kämpfen zu lassen wie Gladiatoren?
Wenn man liest, wie viele nach kurzer Zeit wieder die Uniform ausziehen, eine Kleidung, die alle gleich macht, alle uni form, dann könnte das teuer werden.
Immer weiter neue Schulden machen um die Arsenale wieder aufzufüllen, daran hat man sich gewöhnt.
Aber das humane Kriegsmaterial, also Menschen, die können eigentlich nur durch Zwang ersetzt werden. Hilfreich ist dabei immer, ihnen etwas vom großen Feind, der großen Gefahr vorzugaukeln.
Angesichts des Unwillens der Jugend, sich freiwillig zum »Dienst fürs Vaterland« zu melden, trommeln Politiker und Militärlobby seit einiger Zeit dafür, die Wiedereinführung einer Wehrpflicht zumindest schon einmal gesetzlich.
Das wird nicht einfach werden. Wenn es diesen großen Feind mit seinen Einmarschplänen wirklich gibt, warum kommt er dann nicht? Immerhin ist er doch böse und nicht so fair zu warten, bis wir ihm in etlichen Jahren zuvor kommen können.
Irgendwann sind diese Märchen nur noch lächerlich.
Es stimmt schon. Der NATO ist der Gegner abhanden gekommen. Trotzdem will sie sich immer weiter vergrößern, sich ausbreiten. Dafür muss sie ihre Existenz rechtfertigen. Also muss wieder ein Feind her.
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Die westliche Militärallianz verlangt von ihren Mitgliedstaaten eine Erhöhung der militärischen Kapazitäten um 30 Prozent. Bundeswehr soll um 60.000 Soldaten vergrößert werden
Die NATO will mehr. Viel mehr. Auf dem Treffen der Verteidigungsminister der Mitgliedstaaten des Nordatlantikpakts an diesem Donnerstag wird voraussichtlich eine Erhöhung der bisher gültigen Zielvorgaben für die militärischen Fähigkeiten um etwa 30 Prozent beschlossen werden. »Diese Ziele legen fest, welche Streitkräfte und konkreten Fähigkeiten jeder Verbündete bereitstellen muss, um unsere Abschreckung und Verteidigung zu stärken«, erklärte der Generalsekretär der Militärallianz, Mark Rutte, am Mittwoch in Brüssel. »Wir benötigen mehr Ressourcen, Truppen und Fähigkeiten, um auf jede Bedrohung vorbereitet zu sein und unsere kollektiven Verteidigungspläne vollständig umzusetzen.«
Schon zeigt sich ein Problem, die durchaus gewünschte Individualisierung der Gesellschaft.
Mit welchen Versprechungen will man jetzt 60.000 neue Opfer einkaufen, um sie um ihr Leben kämpfen zu lassen wie Gladiatoren?
Wenn man liest, wie viele nach kurzer Zeit wieder die Uniform ausziehen, eine Kleidung, die alle gleich macht, alle uni form, dann könnte das teuer werden.
Immer weiter neue Schulden machen um die Arsenale wieder aufzufüllen, daran hat man sich gewöhnt.
Aber das humane Kriegsmaterial, also Menschen, die können eigentlich nur durch Zwang ersetzt werden. Hilfreich ist dabei immer, ihnen etwas vom großen Feind, der großen Gefahr vorzugaukeln.
Angesichts des Unwillens der Jugend, sich freiwillig zum »Dienst fürs Vaterland« zu melden, trommeln Politiker und Militärlobby seit einiger Zeit dafür, die Wiedereinführung einer Wehrpflicht zumindest schon einmal gesetzlich.
Das wird nicht einfach werden. Wenn es diesen großen Feind mit seinen Einmarschplänen wirklich gibt, warum kommt er dann nicht? Immerhin ist er doch böse und nicht so fair zu warten, bis wir ihm in etlichen Jahren zuvor kommen können.
Irgendwann sind diese Märchen nur noch lächerlich.
Es stimmt schon. Der NATO ist der Gegner abhanden gekommen. Trotzdem will sie sich immer weiter vergrößern, sich ausbreiten. Dafür muss sie ihre Existenz rechtfertigen. Also muss wieder ein Feind her.
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