Münchner Sicherheitskonferenz AfD wieder erwünscht
Von Harvey11
Mittwoch 31.12.2025, 13:05 – geändert Mittwoch 31.12.2025, 22:30
Münchner »Sicherheitskonferenz« 2026: Liberale empört über Einladung für rechte Politiker
»Wenn sich im Februar wieder (pro)westliche Politiker, Militärs und »Experten« im Münchner Nobelhotel Bayerischer Hof zur alljährlichen »Sicherheitskonferenz« versammeln, darf diesmal die AfD dabei sein.
Diese Ankündigung des provisorischen Vorsitzenden Wolfgang Ischinger sorgt – wie kann es anders sein – für allgemeine Empörung bei den Liberalen. Die drückten sie am Dienstag im Tagesspiegel aus. Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz, der auch im parlamentarischen Geheimdienstgremium sitzt, sagte dem Blatt, die AfD sei ein »Sicherheitsproblem« und »verachtet« die BRD samt »freiheitlich-demokratischer Grundordnung«. Damit nicht genug sei die Partei auch noch ein »enger Verbündeter« von China und Russland. »Auf einer Veranstaltung wie der Münchner Sicherheitskonferenz kann die AfD deshalb kein konstruktiver oder ernsthafter Gesprächspartner sein«.
Als nächstes wird der SPD-Mann Daniel Baldy zitiert, der ebenfalls dem Geheimdienstgremium angehört. Seiner Ansicht nach habe die AfD »in den letzten Jahren deutlich gemacht, dass ihr nichts an einem europäischen Sicherheitsgefüge liegt«. Neben den Kontakten zu China und Russland verwies er gegenüber dem Tagesspiegel auch auf die Verbindungen zur nationalistischen MAGA-Bewegung um US-Präsident Donald Trump. »Diese AfD-Politik hat nichts mit Sicherheitspolitik zu tun.« Die Einladung zur »Siko« sei daher »eine Relativierung der deutschland- und europafeindlichen Politik der AfD«. Zudem beklagte Baldy, dass keine vertraulichen Hinterzimmergespräche mehr mit den »Partnern« geführt werden könnten, wenn AfDler im Raum sind. »Gespräche werden zurückhaltender geführt, offener Austausch in Beisein von AfD-Politikern kaum möglich sein. Das schadet dem Charakter der Konferenz als Ort des offenen Austauschs im Hintergrund.«
Am radikalsten trat die EU-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) auf. Gegenüber dem Springer-Sender Welt TV sagte sie, mit der Anwesenheit von AfD-Leuten könne sich »Moskau in Zukunft auch Spionage ersparen. Es wird dann auf dem Silbertablett serviert.«............«
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Warum führt sich denn die FDP so auf? Die Partei, die wie keine andere Partei für eine schrankenlose Wirtschaft eintritt.
Denn dieses Treffen mit dem wichtigtuerischen Namen ist eine private Veranstaltung der Rüstungskonzerne.
Die laden ein, lassen was vom bösen Feind erzählen und zeigen gleich, welche Mittel sie gegen den anbieten.
Und dass eine deutsche Firma während einem Krieg Freund und Feind beliefert soll ja vorkommen. Geschäft ist Geschäft. Ist doch auch das Mantra der FDP. Warum führt sich dann Strack-Zimmerman auf wie das Rumpelstilzchen?
Außerdem: »Das geschieht vermutlich nicht ohne Druck aus Washington. Der Auftritt von US-Vizepräsident J. D. Vance auf der diesjährigen Konferenz hatte den liberalen Transatlantikern einen gehörigen Schrecken eingejagt. Der MAGA-Republikaner hatte dort den Ausschluss der AfD und die »Brandmauer«-Politik als »demokratiegefährdend« bezeichnet und sich anschließend demonstrativ mit AfD-Chefin Alice Weidel statt mit dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) getroffen.«
Das ist wohl im Sinne des großen Führer, großen Bruder und ewigen Freund in Washington. Da wird die FDP umdenken müssen. Sonst hat sie ja noch nie etwas gegen ganz Rechts gehabt. Ganz im Gegenteil.
Münchner »Sicherheitskonferenz« 2026: Liberale empört über Einladung für rechte Politiker
»Wenn sich im Februar wieder (pro)westliche Politiker, Militärs und »Experten« im Münchner Nobelhotel Bayerischer Hof zur alljährlichen »Sicherheitskonferenz« versammeln, darf diesmal die AfD dabei sein.
Diese Ankündigung des provisorischen Vorsitzenden Wolfgang Ischinger sorgt – wie kann es anders sein – für allgemeine Empörung bei den Liberalen. Die drückten sie am Dienstag im Tagesspiegel aus. Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz, der auch im parlamentarischen Geheimdienstgremium sitzt, sagte dem Blatt, die AfD sei ein »Sicherheitsproblem« und »verachtet« die BRD samt »freiheitlich-demokratischer Grundordnung«. Damit nicht genug sei die Partei auch noch ein »enger Verbündeter« von China und Russland. »Auf einer Veranstaltung wie der Münchner Sicherheitskonferenz kann die AfD deshalb kein konstruktiver oder ernsthafter Gesprächspartner sein«.
Als nächstes wird der SPD-Mann Daniel Baldy zitiert, der ebenfalls dem Geheimdienstgremium angehört. Seiner Ansicht nach habe die AfD »in den letzten Jahren deutlich gemacht, dass ihr nichts an einem europäischen Sicherheitsgefüge liegt«. Neben den Kontakten zu China und Russland verwies er gegenüber dem Tagesspiegel auch auf die Verbindungen zur nationalistischen MAGA-Bewegung um US-Präsident Donald Trump. »Diese AfD-Politik hat nichts mit Sicherheitspolitik zu tun.« Die Einladung zur »Siko« sei daher »eine Relativierung der deutschland- und europafeindlichen Politik der AfD«. Zudem beklagte Baldy, dass keine vertraulichen Hinterzimmergespräche mehr mit den »Partnern« geführt werden könnten, wenn AfDler im Raum sind. »Gespräche werden zurückhaltender geführt, offener Austausch in Beisein von AfD-Politikern kaum möglich sein. Das schadet dem Charakter der Konferenz als Ort des offenen Austauschs im Hintergrund.«
Am radikalsten trat die EU-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) auf. Gegenüber dem Springer-Sender Welt TV sagte sie, mit der Anwesenheit von AfD-Leuten könne sich »Moskau in Zukunft auch Spionage ersparen. Es wird dann auf dem Silbertablett serviert.«............«
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Denn dieses Treffen mit dem wichtigtuerischen Namen ist eine private Veranstaltung der Rüstungskonzerne.
Die laden ein, lassen was vom bösen Feind erzählen und zeigen gleich, welche Mittel sie gegen den anbieten.
Und dass eine deutsche Firma während einem Krieg Freund und Feind beliefert soll ja vorkommen. Geschäft ist Geschäft. Ist doch auch das Mantra der FDP. Warum führt sich dann Strack-Zimmerman auf wie das Rumpelstilzchen?
Außerdem: »Das geschieht vermutlich nicht ohne Druck aus Washington. Der Auftritt von US-Vizepräsident J. D. Vance auf der diesjährigen Konferenz hatte den liberalen Transatlantikern einen gehörigen Schrecken eingejagt. Der MAGA-Republikaner hatte dort den Ausschluss der AfD und die »Brandmauer«-Politik als »demokratiegefährdend« bezeichnet und sich anschließend demonstrativ mit AfD-Chefin Alice Weidel statt mit dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) getroffen.«
Das ist wohl im Sinne des großen Führer, großen Bruder und ewigen Freund in Washington. Da wird die FDP umdenken müssen. Sonst hat sie ja noch nie etwas gegen ganz Rechts gehabt. Ganz im Gegenteil.