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Mit Waffen den Frieden schützen!

Von Botschafter 27.03.2022, 08:38

Kann das sein? Oder schlägt jetzt erneut die Stunde der Friedensbewegung? Wie reagiert sie auf das angekündigte 100-Milliarden-Investitionspaket der Bundesregierung für Waffen und Bundeswehr? Und wie steht sie heute zur NATO?

Warum werden auch von deutschen Firmen Waffen produziert?

Diese Grundsatzfrage wird aktuell immer wieder gestellt, und diese kann aus meiner Sicht als älterer Staatsbürger mit einem klaren Statement zur Notwendigkeit von Schutz- und Wehrtechnik (Verteidigung) wie folgt beantwortet werde:

Auf der ganzen Welt gibt es die verschiedensten Waffen (angefangen vom Pfeil und Bogen) und eine unschöne Tatsache ist - wie die aktuelle sicherheitspolitische Lage zeigt - dass es leider keine realistische Aussicht auf eine Welt ohne Konflikte gibt, denn seit 1400 v. Chr. wurden schon mehr als 700 Kriege geführt.

Solange es Gruppierungen, Organisationen oder Staaten gibt, die bereit sind, ihre Ziele mit jedem Mittel (eben auch mit Waffeneinsatz) durchzusetzen, dürfen und können freiheitliche demokratische Staaten und deren Partner nicht darauf verzichten, dass sie ihre Werte, ihr Land und Prinzipien im äußersten Notfall nicht mit geeigneter Waffengewalt verteidigen zu können, wenn Verhandlungen und sonstige Bemühungen eben nichts mehr bringen.
Eine moderne und leistungsfähige Ausrüstung trägt deshalb dazu bei, potenzielle Aggressoren von der Sinnlosigkeit eines Waffeneinsatzes zu überzeugen, bevor eine Krise eskaliert; das gilt übrigens im Bereich der äußeren Sicherheit. z.B. im internationalen Krisenmanagement unter UN-Mandat, wie auch auf dem Feld der inneren Sicherheit, z. B. bei der Polizei und auch bei der Bundeswehr und auch für unsere Landesgrenzen.
Würden freiheitliche demokratische Staaten und deren Verbündete andererseits ihre Waffen abgeben und sich damit zwangsläufig eine Wehrlosigkeit auferlegen, würden sie andere zu Übergriffen geradezu "einladen".

Das gilt auch im Bereich des nötigen Schutzes von bedrohten Minderheiten oder Ethnien, wie z.B. in Regionen Afrikas,

Sie sind schutzlose die ersten Opfer von systematischen Übergriffen und Vertreibungen
Fazit:

Wenn Rheinmetall als Mischkonzern u. a. auch „Verteidigungsgeräte und Waffen“ produziert, so sollte man das in diesem Zusammenhang sehen und auch akzeptieren – es würden letztlich andere ausländische Firmen sich dieser Sache annehmen und Deutschland wäre mit seiner Bundeswehr nur noch eine „Spaß-Truppe“.

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