Präsident Trump behauptet, das US-Militär bekämpfe vor Südamerika Drogenschmuggler. Doch die Streitmacht, die er dafür zusammenzieht, lässt anderes vermuten. Plant er den Sturz von Venezuelas Diktator Maduro?
Mindestens zehn US-Militärangriffe auf Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik seit Anfang September, mit mehr als 40 Toten: Nichts, worüber man sich schlecht fühlen müsse, sagte US-Präsident Donald Trump kürzlich. "Jedes Boot, das da in die Luft gejagt wird, bedeutet 25.000 gerettete amerikanische Leben. Wann immer ich das sehe, sage ich mir: Ich habe gerade 25.000 Menschen gerettet."
Trump ist auf dem Kriegspfad gegen Drogenkartelle in Südamerika. Seine Regierung hat sie zu internationalen Terrororganisationen erklärt, mit einem ähnlichen Status wie Al Kaida. Trump spricht von "Narco-Terroristen". Und Venezuela, die sozialistische Diktatur unter Nicolas Maduro, sei ein "Narco-Staat". Den Anti-Drogen-Kampf sieht Trump als ein Problem der nationalen Sicherheit, die USA hätten das Recht auf Selbstverteidigung. Man werde Menschen, die Drogen ins Land bringen, einfach töten, so Trump.
Doch in Washington wächst bei Demokraten und Republikanern gleichermaßen das Unbehagen. Nur ein einziger Angriff auf See produzierte bisher einen physischen Beweis, dass es sich in diesem Fall tatsächlich um Drogenschmuggler handelte: Nach einer US-Militärattacke am 19. September zog die Marine der Dominikanischen Republik Kokain-Päckchen aus dem Wasser, insgesamt etwa 1.000 Kilogramm.
Andere Getötete dürften lediglich Fischer gewesen sein. Kritiker warnen, bei den US-Schlägen handele es sich möglicherweise um außerrechtliche Tötungen.
Befremdlich finden es viele auch, dass Trump den Anti-Drogen-Kampf auf See nicht der Küstenwache überlässt, wie eigentlich üblich........«
Unser geliebter Führer will wieder einen Präsidenten wegputzen, der ihm, nicht aus der Hand frisst. Damit verhält er sich so, wie man es von US-Präsidenten erwarten kann. Nur Trump schert sich einen Dreck um die Meinung der Öffentlichkeit. Er macht das ganz offen. Nur einen angeblichen Grund erfindet er. Denn er will ja bejubelt werden.
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Präsident Trump behauptet, das US-Militär bekämpfe vor Südamerika Drogenschmuggler. Doch die Streitmacht, die er dafür zusammenzieht, lässt anderes vermuten. Plant er den Sturz von Venezuelas Diktator Maduro?
Mindestens zehn US-Militärangriffe auf Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik seit Anfang September, mit mehr als 40 Toten: Nichts, worüber man sich schlecht fühlen müsse, sagte US-Präsident Donald Trump kürzlich. "Jedes Boot, das da in die Luft gejagt wird, bedeutet 25.000 gerettete amerikanische Leben. Wann immer ich das sehe, sage ich mir: Ich habe gerade 25.000 Menschen gerettet."
Trump ist auf dem Kriegspfad gegen Drogenkartelle in Südamerika. Seine Regierung hat sie zu internationalen Terrororganisationen erklärt, mit einem ähnlichen Status wie Al Kaida. Trump spricht von "Narco-Terroristen". Und Venezuela, die sozialistische Diktatur unter Nicolas Maduro, sei ein "Narco-Staat". Den Anti-Drogen-Kampf sieht Trump als ein Problem der nationalen Sicherheit, die USA hätten das Recht auf Selbstverteidigung. Man werde Menschen, die Drogen ins Land bringen, einfach töten, so Trump.
Doch in Washington wächst bei Demokraten und Republikanern gleichermaßen das Unbehagen. Nur ein einziger Angriff auf See produzierte bisher einen physischen Beweis, dass es sich in diesem Fall tatsächlich um Drogenschmuggler handelte: Nach einer US-Militärattacke am 19. September zog die Marine der Dominikanischen Republik Kokain-Päckchen aus dem Wasser, insgesamt etwa 1.000 Kilogramm.
Andere Getötete dürften lediglich Fischer gewesen sein. Kritiker warnen, bei den US-Schlägen handele es sich möglicherweise um außerrechtliche Tötungen.
Befremdlich finden es viele auch, dass Trump den Anti-Drogen-Kampf auf See nicht der Küstenwache überlässt, wie eigentlich üblich........«
Unser geliebter Führer will wieder einen Präsidenten wegputzen, der ihm, nicht aus der Hand frisst. Damit verhält er sich so, wie man es von US-Präsidenten erwarten kann. Nur Trump schert sich einen Dreck um die Meinung der Öffentlichkeit. Er macht das ganz offen. Nur einen angeblichen Grund erfindet er. Denn er will ja bejubelt werden.
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