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Millionen gegen Trump

Von Harvey11 Montag 20.10.2025, 11:05

Proteste gegen den US-Präsidenten an mehr als 2.700 Orten. Vereinnahmung durch Demokraten droht

»Millionen Menschen haben am Sonnabend in den Vereinigten Staaten gegen US-Präsident Donald Trump protestiert. Die »No Kings«-Proteste waren die größte eintägige Protestaktion in der Geschichte der USA. Trotz der Mobilisierung der Nationalgarde in mehreren Bundesstaaten verliefen die Demonstrationen friedlich. Fast sieben Millionen Menschen nahmen nach Veranstalterangaben an mehr als 2.700 Kundgebungen in allen 50 Bundesstaaten teil, von Metropolen wie New York, Los Angeles und Chicago bis zu kleineren Städten und Gemeinden.

Die Proteste richteten sich gegen Trumps autoritäre Politik. Im Mittelpunkt standen der Angriff auf demokratische Prozedere, Razzien der Einwanderungsbehörde ICE, der Einsatz von Bundestruppen in Städten sowie geplante Kürzungen bei Bundesprogrammen, besonders im Gesundheitswesen. Die nach dem vergangenen Juni zweite Protestwelle stand vor dem Hintergrund des Regierungsstillstands, nachdem Republikaner, das Weiße Haus und die Demokraten keine Einigung erzielt hatten. Die Veranstalter kritisierten, dass die Regierung Trump »maskierte Agenten auf unsere Straßen« schicke und Menschen ohne Haftbefehl festnehme, während sie zugleich vor allem wohlhabenden Großspendern diene. »Der Präsident glaubt, seine Macht sei absolut. Aber in Amerika haben wir keine Könige.«.....«
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Amerika hat keine Könige.
Zu diesem Thema hier ein paar Auszüge aus einem Artikel der Gießener Allgemeine:

Von New York bis Texas: In den USA hat es erneut Massenproteste gegen Präsident Donald Trump und dessen Politik gegeben. Unter dem Motto „No Kings“ – zu Deutsch: „Keine Könige“ – fanden im ganzen Land Demonstrationen statt.
„Der Präsident glaubt, seine Macht sei absolut“, hieß es im Aufruf um Internet. „Aber in Amerika haben wir keine Könige.“

Von republikanischer Seite hatte es im Vorfeld geheißen, die Teilnehmer würden „Amerika hassen“. Trump selbst sagte dem Sender Fox News: „Ich bin kein König.“ Im Laufe des Samstags entschied sich der Präsident aber offenbar für einen Perspektivwechsel: Mit mehreren geposteten künstlich generierten Videos machte er deutlich, wie wenig er auf die gegen seine Politik vorgebrachte Kritik gibt.

Ein in seinem Online-Sprachrohr Truth Social veröffentlichter Clip stellte ihn als Piloten eines Kampfjets dar, welcher die Aufschrift „King Trump“ trägt. Mit dem Flieger wirft er braunen, an Kot erinnernden Schlamm über Demonstranten ab.

In einem weiterem ebenfalls KI-erzeugten Clip, den sein Vize JD Vance auf der Plattform Bluesky zuvor veröffentlicht hatte, geriert Trump sich vollends als König: In dem Schwarzweiß- Clip legt er sich selbst mit Krone, Mantel und Schwert die Insignien monarchischer Macht an. Dann knien die Umstehenden nieder – zuvorderst seine politische Erzfeindin Nancy Pelosi, die demokratische frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses. Trump selbst teilte das Video ebenfalls über Truth Social.

Ich weiß nicht, ob sich Trump beim Betrachten dieser Filmchen einnässt.
Aber er wird träumen.

Etwas ist aber auch klar: die Hälfte der US-Amerikaner würde einen Trump 2 sofort wieder wählen.

Obwohl man Trump dafür danken muss, dass er die übliche Politik der USA endlich deutlich sichtbar gemacht hat und damit alle die entlarvt hat, die früher Kritiker sofort des Antiamerikanismus bezichtig haben, sinken viele Staatsoberhäupter, auch in Deutschland, vor ihm sofort auf die Knie.
Sie erkennen wie selbstverständlich als ihren Führer an.


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