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Mietskasernen für Soldaten

Von Harvey11 Dienstag 30.09.2025, 11:39

Vonovia-Chef will beim Bau von Wohnungen für die Truppe »behilflich« sein

»Mit ihren Sonderschulden in Milliardenhöhe hat die Bundesregierung den Anreiz geschaffen, von ziviler auf militärische Produktion umzustellen. Nun wollen offenbar auch die Verwalter von Grundeigentum zu den Profiteuren der wachsenden Kriegsvorbereitungen werden: Für den größten deutschen Wohnungskonzern Vonovia sei es kein Problem, »passende Unterkünfte« für Soldaten aufzubauen, hatte Vorstandschef Rolf Buch am Montag gegenüber dpa erklärt. »Wenn man uns fragt, sind wir behilflich.«

Fragen, soviel lieferte die Nachrichtenagentur am Montag gleich mit, könne der Bund: Wolle die Regierung das NATO-Ziel eines stehenden Heeres mit einer Stärke von mindestens 260.000 Soldaten erreichen, müsste sie nach jetzigem Personalstand der Armee dafür noch rund 80.000 Kriegswillige ausfindig machen. Die wollen untergebracht sein. »Wohnungen könnten die Job-Attraktivität steigern«, meinte dpa dazu. Vonovia habe Erfahrungen mit dem Bau von Werkswohnungen und schließlich auch schon Immobilien der Bundeswehr vom Bund übernommen, erklärte Buch. Vonovia könne nun »bestehende Wohnungen zur Verfügung stellen oder neue bauen, die wir dann im Auftrag von Dritten bewirtschaften«............«

Na also, statt bezahlbare Wohnungen gemütliche Stuben für die neuen Soldaten. Muss sein, denn es fehlen ja Kasernen.
Dann aber mit Straßenbahnanschluss. Denn die müssen ja irgendwie zum Dienst oder an die Front kommen.



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