Von Harvey11
Montag 15.12.2025, 12:58 – geändert Montag 15.12.2025, 12:59
Zahl der Zwangsräumungen erneut gestiegen. Besonders in Nordrhein-Westfalen. Mietschulden sind die häufigste Ursache
»Sie kommen oft mit Geleitschutz. Alter, Anzahl der Kinder, soziale Härten ignorieren sie von Berufs wegen. Ihre Aufgabe ist die Durchsetzung des Rechts und das besagt: Wer wohnen will, muss Miete zahlen – auch wenn die vielerorts unbezahlbar ist. Im letzten Jahr haben Gerichtsvollzieher 32.358 Zwangsräumungen durchgeführt. Ein Anstieg um mehr als 2.000 bzw. sieben Prozent binnen Jahresfrist, wie aus einer Antwort des Bundesjustizministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linkspartei hervorgeht, die jW vorliegt.
Das sind 90 Zwangsräumungen pro Tag. Betrachtet man nur die 230 Arbeitstage, haben Gerichtsvollzieher bundesweit täglich sogar 140 Räume, Wohnungen oder Haushalte geräumt. Die Zahl stieg in nahezu allen Bundesländern. Nur in Brandenburg, Thüringen und Bremen ging sie leicht zurück. Bezogen auf die Einwohnerzahl bleibt die Hansestadt trotzdem Räumungshotspot. Insgesamt die meisten Haushalte wurden im letzten Jahr in Nordrhein-Westfalen ihrer Bleibe beraubt. Zwölf Prozent mehr als im Jahr zuvor. »Das ist der traurige Rekord bundesweit«, wie die Linkspartei schreibt. In Ostdeutschland ist Sachsen erneut »Räumungsmeister«..............«
Es ist so, wer keine Miete zahlt fliegt raus.
Aber dafür können sie reisen wohin sie wollen.
Das ist doch auch was. Das gehört zu den persönlichen Freiheiten.
Der Schauspieler Henry Hübchen sagte ja zu dieser Reisefreiheit in einer der albernen Quizshows: Aber nur für den, der sie sich leisten kann. Aber das sagte er ganz leise. Vielleicht wusste er warum.
Also ein Jahr auf der Platte und dann zwei Wochen Malle.
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Zahl der Zwangsräumungen erneut gestiegen. Besonders in Nordrhein-Westfalen. Mietschulden sind die häufigste Ursache
»Sie kommen oft mit Geleitschutz. Alter, Anzahl der Kinder, soziale Härten ignorieren sie von Berufs wegen. Ihre Aufgabe ist die Durchsetzung des Rechts und das besagt: Wer wohnen will, muss Miete zahlen – auch wenn die vielerorts unbezahlbar ist. Im letzten Jahr haben Gerichtsvollzieher 32.358 Zwangsräumungen durchgeführt. Ein Anstieg um mehr als 2.000 bzw. sieben Prozent binnen Jahresfrist, wie aus einer Antwort des Bundesjustizministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linkspartei hervorgeht, die jW vorliegt.
Das sind 90 Zwangsräumungen pro Tag. Betrachtet man nur die 230 Arbeitstage, haben Gerichtsvollzieher bundesweit täglich sogar 140 Räume, Wohnungen oder Haushalte geräumt. Die Zahl stieg in nahezu allen Bundesländern. Nur in Brandenburg, Thüringen und Bremen ging sie leicht zurück. Bezogen auf die Einwohnerzahl bleibt die Hansestadt trotzdem Räumungshotspot. Insgesamt die meisten Haushalte wurden im letzten Jahr in Nordrhein-Westfalen ihrer Bleibe beraubt. Zwölf Prozent mehr als im Jahr zuvor. »Das ist der traurige Rekord bundesweit«, wie die Linkspartei schreibt. In Ostdeutschland ist Sachsen erneut »Räumungsmeister«..............«
Es ist so, wer keine Miete zahlt fliegt raus.
Aber dafür können sie reisen wohin sie wollen.
Das ist doch auch was. Das gehört zu den persönlichen Freiheiten.
Der Schauspieler Henry Hübchen sagte ja zu dieser Reisefreiheit in einer der albernen Quizshows: Aber nur für den, der sie sich leisten kann. Aber das sagte er ganz leise. Vielleicht wusste er warum.
Also ein Jahr auf der Platte und dann zwei Wochen Malle.
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