Von Harvey11
Freitag 30.01.2026, 10:57 – geändert Freitag 30.01.2026, 13:44
Kanzler erklärt EU zur »normativen Alternative zu Imperialismus und Autokratie«. Die Linke nennt NATO-Krieg gegen Jugoslawien »Präzedenzfall« für Völkerrechtsbruch
»Am Donnerstag steigerte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den neusten deutschen Größenwahn um einige Grade. In einer Regierungserklärung vor dem Bundestag verlangte er mit Blick auf die EU, »wir« müssten »die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen«. Das sei in der sich herausbildenden »Welt der Großmächte« Voraussetzung, um »unsere Vorstellungen« durchsetzen zu können. Und pries die deutsche Führungsrolle durch den Beschluss, fünf Prozent der Wirtschaftsleistung fürs Militär auszugeben: »Wir sind vorangegangen, und andere in Europa sind uns gefolgt.«
Einige Stunden später wurde er bei einer Pressekonferenz mit der litauischen Premierministerin Inga Ruginienė in Berlin konkret: Er sehe »keine Notwendigkeit« für Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, vielmehr müssten »wir unseren Druck« aufrechterhalten. Zugleich erklärte er, Deutschland führe »strategische Gespräche« über eine mögliche Beteiligung an einem »europäischen« atomaren Schirm als Ergänzung zur gemeinsamen atomaren Abschreckung mit den USA. Am selben Tag fand im bayerischen Veitshöchheim ein Appell zur Unterstellung der ersten zwei Kampftruppenbataillone zur Panzerbrigade 45 »Litauen« statt. Die an der Grenze zu Belarus stationierte Einheit soll auf 5.000 Soldatinnen und Soldaten aufgestockt werden..............«
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»Wir wollen Teil eines dynamischen, agilen Netzwerks von souveränen Staaten sein, die weiter an einer regelbasierten Ordnung festhalten wollen.«
Welche Staaten sollen das sein? Die der EU?
Diese souveränen Staaten sollen eine gemeinsame Macht werden?
Er verband das mit einem Bekenntnis zur Selbständigkeit der EU mit dem zum Bündnis mit den USA: »Das transatlantische Bündnis, das transatlantische Vertrauen ist auch heute noch ein Wert an sich, für uns in Deutschland übrigens in ganz besonderer Weise.« Dem schlossen sich die Sprecher der Koalition und der AfD an.
Er vertraut also immer noch den USA.
Da darf natürlich der alte Traum vom Atomschirm. Zwar keinen deutschen, aber einen europäischen gemeinsam mit den USA. Werden die mitspielen?
Und dann sieht er keine Notwendigkeit mit Putin zu reden.
Warum auch? Der muss durch die Ukraine weiter bekämpft werden.
Nach dem Sieg kommt der Frieden ganz automatisch.
So isser halt unser Kanzler. Eine glatte Fehlbesetzung.
Und als Turner?
Er probiert den Spagat zwischen einem eigenenständigen Europa und die USA nicht zu ärgern.
Jede Wette: Seine Liebe gehört den USA und deren Kumpel Merz. Auch dessen angestrebten "Führerherrschaft".
Kanzler erklärt EU zur »normativen Alternative zu Imperialismus und Autokratie«. Die Linke nennt NATO-Krieg gegen Jugoslawien »Präzedenzfall« für Völkerrechtsbruch
»Am Donnerstag steigerte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den neusten deutschen Größenwahn um einige Grade. In einer Regierungserklärung vor dem Bundestag verlangte er mit Blick auf die EU, »wir« müssten »die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen«. Das sei in der sich herausbildenden »Welt der Großmächte« Voraussetzung, um »unsere Vorstellungen« durchsetzen zu können. Und pries die deutsche Führungsrolle durch den Beschluss, fünf Prozent der Wirtschaftsleistung fürs Militär auszugeben: »Wir sind vorangegangen, und andere in Europa sind uns gefolgt.«
Einige Stunden später wurde er bei einer Pressekonferenz mit der litauischen Premierministerin Inga Ruginienė in Berlin konkret: Er sehe »keine Notwendigkeit« für Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, vielmehr müssten »wir unseren Druck« aufrechterhalten. Zugleich erklärte er, Deutschland führe »strategische Gespräche« über eine mögliche Beteiligung an einem »europäischen« atomaren Schirm als Ergänzung zur gemeinsamen atomaren Abschreckung mit den USA. Am selben Tag fand im bayerischen Veitshöchheim ein Appell zur Unterstellung der ersten zwei Kampftruppenbataillone zur Panzerbrigade 45 »Litauen« statt. Die an der Grenze zu Belarus stationierte Einheit soll auf 5.000 Soldatinnen und Soldaten aufgestockt werden..............«
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»Wir wollen Teil eines dynamischen, agilen Netzwerks von souveränen Staaten sein, die weiter an einer regelbasierten Ordnung festhalten wollen.«
Welche Staaten sollen das sein? Die der EU?
Diese souveränen Staaten sollen eine gemeinsame Macht werden?
Er verband das mit einem Bekenntnis zur Selbständigkeit der EU mit dem zum Bündnis mit den USA: »Das transatlantische Bündnis, das transatlantische Vertrauen ist auch heute noch ein Wert an sich, für uns in Deutschland übrigens in ganz besonderer Weise.« Dem schlossen sich die Sprecher der Koalition und der AfD an.
Er vertraut also immer noch den USA.
Da darf natürlich der alte Traum vom Atomschirm. Zwar keinen deutschen, aber einen europäischen gemeinsam mit den USA. Werden die mitspielen?
Und dann sieht er keine Notwendigkeit mit Putin zu reden.
Warum auch? Der muss durch die Ukraine weiter bekämpft werden.
Nach dem Sieg kommt der Frieden ganz automatisch.
So isser halt unser Kanzler. Eine glatte Fehlbesetzung.
Und als Turner?
Er probiert den Spagat zwischen einem eigenenständigen Europa und die USA nicht zu ärgern.
Jede Wette: Seine Liebe gehört den USA und deren Kumpel Merz. Auch dessen angestrebten "Führerherrschaft".