Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump Übereinstimmung in der Iran-Politik betont. „Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran gestürzt werden muss“, sagte Merz in seinem kurzen Eingangsstatement bei seinem zweiten Besuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington. Er freue sich sehr „über die Gelegenheit, in diesen schwierigen Zeiten mit Ihnen zu sprechen“. Man werde aber auch „über die Zeit danach sprechen, darüber, was dann geschieht, wenn sie gestürzt sind“, ergänzte Merz. Der Kanzler hatte am Sonntag auf die Risiken einer Ausweitung des Kriegs hingewiesen, aber auch Verständnis für die Militäraktion geäußert und auf Kritik an Israel und den USA verzichtet.
Trump wiederum lobte Merz: „Er macht seine Arbeit sehr gut“, sagte Trump im Oval Office. Merz sei ein „sehr, sehr erfolgreicher Mann“ und sei zu einem „Freund“ von ihm geworden, betonte Trump. Die USA und Deutschland kämen sehr gut miteinander klar.
Trump zufolge haben die USA derzeit keinen konkreten Plan für die politische Nachfolge im Iran. „Viele der Leute, die wir im Auge hatten, sind tot“, sagte Trump. Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, der sich als Übergangsführer des Irans ins Spiel gebracht hat, sprach Trump keine direkte Unterstützung aus: „Ich habe gesagt, er macht einen sehr netten Eindruck, aber mir scheint, jemand aus den eigenen Reihen, der gerade beliebt ist – falls es so jemanden überhaupt gibt –, wäre besser“, sagte der US-Präsident. DPA
Gießener Allgemeine
Trump wird sich glücklich schätzen, dass er die Erlaubnis des Deutschen Kanzlers hat, dieses schreckliche Regime in Teheran zu stürzen und dieser mit ihm auch über die Zeit danach darüber sprechen wird, was dann geschehen soll.
Als Dankeschön lobte Trump dann Merz: Er macht seine Arbeit sehr gut und sei ein sehr, sehr erfolgreicher Mann.
Früher hat Oma immer gesagt: Gleich und Gleich gesellt sich gerne.
Aber was wird nun mit der Ukraine? Die ist ja für Trump eine rein europäische Angelegenheit. Aber dort braucht man dringend jene „PAC-3“-Raketen, die die USA gerade in großer Zahl verfeuern. Der Bestand war schon vorher auf kritischem Niveau, und auch wenn die ukrainische Rüstungsindustrie immer selbstständiger wird, kann sie das komplexe System noch nicht selbst herstellen. Je länger der Iran-Krieg dauert, desto höher die Gefahr, dass die USA mit Raketenlieferungen knausern.
Ich glaube, in dieser Angelegenheit wird Merz nochmals ein ernstes Wort mit Trump reden müssen.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump Übereinstimmung in der Iran-Politik betont. „Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran gestürzt werden muss“, sagte Merz in seinem kurzen Eingangsstatement bei seinem zweiten Besuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington. Er freue sich sehr „über die Gelegenheit, in diesen schwierigen Zeiten mit Ihnen zu sprechen“. Man werde aber auch „über die Zeit danach sprechen, darüber, was dann geschieht, wenn sie gestürzt sind“, ergänzte Merz. Der Kanzler hatte am Sonntag auf die Risiken einer Ausweitung des Kriegs hingewiesen, aber auch Verständnis für die Militäraktion geäußert und auf Kritik an Israel und den USA verzichtet.
Trump wiederum lobte Merz: „Er macht seine Arbeit sehr gut“, sagte Trump im Oval Office. Merz sei ein „sehr, sehr erfolgreicher Mann“ und sei zu einem „Freund“ von ihm geworden, betonte Trump. Die USA und Deutschland kämen sehr gut miteinander klar.
Trump zufolge haben die USA derzeit keinen konkreten Plan für die politische Nachfolge im Iran. „Viele der Leute, die wir im Auge hatten, sind tot“, sagte Trump. Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, der sich als Übergangsführer des Irans ins Spiel gebracht hat, sprach Trump keine direkte Unterstützung aus: „Ich habe gesagt, er macht einen sehr netten Eindruck, aber mir scheint, jemand aus den eigenen Reihen, der gerade beliebt ist – falls es so jemanden überhaupt gibt –, wäre besser“, sagte der US-Präsident. DPA
Gießener Allgemeine
Trump wird sich glücklich schätzen, dass er die Erlaubnis des Deutschen Kanzlers hat, dieses schreckliche Regime in Teheran zu stürzen und dieser mit ihm auch über die Zeit danach darüber sprechen wird, was dann geschehen soll.
Als Dankeschön lobte Trump dann Merz: Er macht seine Arbeit sehr gut und sei ein sehr, sehr erfolgreicher Mann.
Früher hat Oma immer gesagt: Gleich und Gleich gesellt sich gerne.
Aber was wird nun mit der Ukraine? Die ist ja für Trump eine rein europäische Angelegenheit. Aber dort braucht man dringend jene „PAC-3“-Raketen, die die USA gerade in großer Zahl verfeuern. Der Bestand war schon vorher auf kritischem Niveau, und auch wenn die ukrainische Rüstungsindustrie immer selbstständiger wird, kann sie das komplexe System noch nicht selbst herstellen. Je länger der Iran-Krieg dauert, desto höher die Gefahr, dass die USA mit Raketenlieferungen knausern.
Ich glaube, in dieser Angelegenheit wird Merz nochmals ein ernstes Wort mit Trump reden müssen.