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Mehr Binnenmakt wagen

Von Harvey11 Donnerstag 13.02.2025, 13:30

Der Politikwissenschaftler Fritz W. Scharpf über die Krise des politischen Systems, den fehlenden Stallgeruch der Grünen und ihre Chance, Volkspartei zu werden - sowie den Epochenbruch seit den 1980er Jahren.

Herr Scharpf, die deutsche Politik hat ein massives Problem: Der Wohlstand sinkt, Straßen und Brücken sind kaputt, Bildung und Pflege werden nicht ausreichend finanziert, die Bundeswehr braucht immer mehr Geld – das in anderen Bereichen fehlt. Wie schauen Sie als Politikwissenschaftler, der Jahrzehnte lang zur Leistungsfähigkeit von politischen Systemen geforscht hat, auf den Status quo?.........

Das Interview mit dem Politikwissenschaftler Fritz W. Scharpf habe ich mit Interesse gelesen.
Geschmunzelt habe ich bei seiner Aussage, dass er aus Gewohnheit immer noch Mitglied der SPD ist.
Er zeigt Wege auf, könnte Hoffnung machen.
Die deutsche Wirtschaftsstruktur sieht er als zu Exportabhängig an und sieht darum für sie keine Überlebenschance. Also für mehr Binnenmarkt.
Das würde aber den Grundideen des Kapitalismus widersprechen. Schluss mit immer mehr, immer größer. Er empfiehlt einen stärkeren Ausbau des Binnenmarktes.
Das Wort Kapitalismus nimmt er auch nicht in den Mund. Es klingt nach mehr Bescheidenheit. Besonders für die Wirtschaft.
Und das wäre das schnelle Ende der Idee einer aktienfinanzierten Rente.

www.msn.com/ ... /ar-AA1yUo0h

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