Von Harvey11
Mittwoch 05.08.2026, 11:20 – geändert Mittwoch 05.08.2026, 11:43
Die extreme Hitze dieses Sommers zwingt die Bundesregierung zum Handeln. Umweltstaatsekretär Jochen Flasbarth (SPD) hat angekündigt, Deutschland solle bis zum kommenden Sommer einen nationalen Hitzeaktionsplan erhalten. Viele Bundesländer verfügen bereits über eigene Konzepte, sagte er jetzt im ZDF.
Also sich mit den Folgen beschäftigen und nicht mit den Ursachen.
Was wird dann in diesen Plänen stehen? So tolle Tipps wie Waschlappen statt duschen? Tagsüber Fenster zu? Bei Hitze nicht arbeiten?
Nun müsse der Bund die Maßnahmen zusammenführen und dafür sorgen, dass Warnungen und Schutzvorkehrungen überall nach vergleichbaren Regeln greifen. Also zum Beispiel an öffentlichen Brunnen abkühlen, auch wenn keine vorhanden sind. Alleine der Gedanke könnte schon helfen.
Der Vorstoß kommt nach einer dramatischen Bilanz: Das Robert-Koch-Institut hat die Zahl der hitzebedingten Todesfälle bis Mitte Juli auf rund 9.800 geschätzt.
Damit hat die extreme Wärme in wenigen Monaten mehr Menschenleben gefordert, als in jedem vollständigen Jahr seit Beginn der aktuellen RKI-Auswertung 2016.
9.800 Tote und das ganz ohne Krieg.
Da muss trotzdem unbedingt ein Gedenktag her. Auch wenn sich keine reisserischen Zeitungsartikel über sie entsetzen.
(Auszugsweise Frankfurter Rundschau)
Die extreme Hitze dieses Sommers zwingt die Bundesregierung zum Handeln. Umweltstaatsekretär Jochen Flasbarth (SPD) hat angekündigt, Deutschland solle bis zum kommenden Sommer einen nationalen Hitzeaktionsplan erhalten. Viele Bundesländer verfügen bereits über eigene Konzepte, sagte er jetzt im ZDF.
Also sich mit den Folgen beschäftigen und nicht mit den Ursachen.
Was wird dann in diesen Plänen stehen? So tolle Tipps wie Waschlappen statt duschen? Tagsüber Fenster zu? Bei Hitze nicht arbeiten?
Nun müsse der Bund die Maßnahmen zusammenführen und dafür sorgen, dass Warnungen und Schutzvorkehrungen überall nach vergleichbaren Regeln greifen. Also zum Beispiel an öffentlichen Brunnen abkühlen, auch wenn keine vorhanden sind. Alleine der Gedanke könnte schon helfen.
Der Vorstoß kommt nach einer dramatischen Bilanz: Das Robert-Koch-Institut hat die Zahl der hitzebedingten Todesfälle bis Mitte Juli auf rund 9.800 geschätzt.
Damit hat die extreme Wärme in wenigen Monaten mehr Menschenleben gefordert, als in jedem vollständigen Jahr seit Beginn der aktuellen RKI-Auswertung 2016.
9.800 Tote und das ganz ohne Krieg.
Da muss trotzdem unbedingt ein Gedenktag her. Auch wenn sich keine reisserischen Zeitungsartikel über sie entsetzen.
(Auszugsweise Frankfurter Rundschau)