Kaltfüßlerin des Tages: Marie-Agnes Strack-Zimmermann
»Nicht nur Butter wird unter Wärmeeinwirkung weich, auch Metalle, und offenbar sogar Rheinmetalle. Das war am Montag morgen um kurz vor sieben im Deutschlandfunk zu hören. Interviewt wurde Marie-Agnes Strack-Zimmermann, mit ihrer Partei 2024 aus dem Bundestag geflogen, aber im Verteidigungsausschuss des EU-Parlaments lukrativ zwischengelagert. Moderatorin Sandra Schulz fragte, wie die NATO denn nun auf die »russischen Provokationen«, zuletzt durch den Einflug von russischen Jagdflugzeugen der ziemlich neuesten Generation in den estnischen Luftraum vergangene Woche, reagieren solle. Sofort abschießen?
Nein, so Strack-Zimmermann, die wegen ihrer Lobbyistinnentätigkeit für einen bekannten Düsseldorfer Rüstungskonzern auch gern als Strack-Rheinmetall bezeichnet wird. Gar nicht mehr so strack nannte sie eine entsprechende Forderung des CDU-Politikers Jürgen Hardt »unterkomplex« und brachte die nette Spitze, dass Hardt ja ruhig etwas öfter im Verteidigungsausschuss hätte präsent sein dürfen, dann hätte er solchen Unsinn auch nicht verzapft. Man solle, so Strack-Rheinmetall, die Debatte über das Verhalten in solchen Situationen gefälligst denen überlassen, die für sie ausgebildet seien. Eine schöne Illustration übrigens für den seit 2014 zu beobachtenden Umstand, dass professionelle Militärs in den meisten Fällen bei weitem nicht so lautstark auf die Pauke hauen wie – oft noch ungediente – Politiker und Politikerinnen. Denn sie wissen, was sie tun (sollen)..........«
So zögerlich kennt man Strack-Zimmermann nicht. Da stellt sie sogar einen Kollegen in den Senkel, der ihr eigentlich gedanklich nicht so weit weg ist.
Liegt es am neuen Amt oder ann was?
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Kaltfüßlerin des Tages: Marie-Agnes Strack-Zimmermann
»Nicht nur Butter wird unter Wärmeeinwirkung weich, auch Metalle, und offenbar sogar Rheinmetalle. Das war am Montag morgen um kurz vor sieben im Deutschlandfunk zu hören. Interviewt wurde Marie-Agnes Strack-Zimmermann, mit ihrer Partei 2024 aus dem Bundestag geflogen, aber im Verteidigungsausschuss des EU-Parlaments lukrativ zwischengelagert. Moderatorin Sandra Schulz fragte, wie die NATO denn nun auf die »russischen Provokationen«, zuletzt durch den Einflug von russischen Jagdflugzeugen der ziemlich neuesten Generation in den estnischen Luftraum vergangene Woche, reagieren solle. Sofort abschießen?
Nein, so Strack-Zimmermann, die wegen ihrer Lobbyistinnentätigkeit für einen bekannten Düsseldorfer Rüstungskonzern auch gern als Strack-Rheinmetall bezeichnet wird. Gar nicht mehr so strack nannte sie eine entsprechende Forderung des CDU-Politikers Jürgen Hardt »unterkomplex« und brachte die nette Spitze, dass Hardt ja ruhig etwas öfter im Verteidigungsausschuss hätte präsent sein dürfen, dann hätte er solchen Unsinn auch nicht verzapft. Man solle, so Strack-Rheinmetall, die Debatte über das Verhalten in solchen Situationen gefälligst denen überlassen, die für sie ausgebildet seien. Eine schöne Illustration übrigens für den seit 2014 zu beobachtenden Umstand, dass professionelle Militärs in den meisten Fällen bei weitem nicht so lautstark auf die Pauke hauen wie – oft noch ungediente – Politiker und Politikerinnen. Denn sie wissen, was sie tun (sollen)..........«
So zögerlich kennt man Strack-Zimmermann nicht. Da stellt sie sogar einen Kollegen in den Senkel, der ihr eigentlich gedanklich nicht so weit weg ist.
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