das untergeht bei allen Negativmeldungen. Anfang des Monats ging Deutschlands grösste Flusswärmepumpe in Betrieb. In Mannheim können seit dem rund 3.500 Haushalte ihre Wärme emissionsfrei aus dem Rhein beziehen. Diese Flusswärmepumpe könnte zum Vorbild vieler kommunaler Wärmenetze werden.
Das Flusskraftwerk nutzt das warme Rheinwasser. Der Wärmetauscher entnimmt die darin enthaltene Wärme. Das dann um circa zwei bis drei Grad abgekühlte Flusswasser geht zurück in den Rhein. Die entnommene Wärme wird in der Wärmepumpe komprimiert und kann in einem weiteren Kreislauf das Wasser des Fernwärmenetzes auf bis zu 99 Grad erhitzen. Damit kann dann geheizt werden. Das funktioniere sogar noch dann gut, wenn der Rhein im Winter nur rund fünf Grad warm ist, so die Betreiber.
Laut Fabian Ahrendts vom Fraunhofer Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) in Cottbus sei das Potential solcher Großwärmepumpen riesig. Er spricht von einem "schlafenden Riesen", der geweckt werden müsse. "Wärmepumpen sind die effizienteste Weise, in einem grünen Energiesystem Wärme bereitzustellen. Das Potential haben wir noch nicht vollständig ausgeschöpft."
Man kann nur hoffen, dass dieser Weg weiter verfolgt wird, gerade in Zeiten wo durch den Klimawandel zukünftig in Luft und Wasser immer mehr Wärme zu erwarten ist. Da mit diesem System auch Strom erzeugt werden kann, könnte man mit diesem Strom aus Wärme im Sommer in den Häusern auch Klimaanlagen betreiben, wenn es hier immer wärmer wird durch den Klimawandel.
das untergeht bei allen Negativmeldungen. Anfang des Monats ging Deutschlands grösste Flusswärmepumpe in Betrieb. In Mannheim können seit dem rund 3.500 Haushalte ihre Wärme emissionsfrei aus dem Rhein beziehen. Diese Flusswärmepumpe könnte zum Vorbild vieler kommunaler Wärmenetze werden.
Das Flusskraftwerk nutzt das warme Rheinwasser. Der Wärmetauscher entnimmt die darin enthaltene Wärme. Das dann um circa zwei bis drei Grad abgekühlte Flusswasser geht zurück in den Rhein. Die entnommene Wärme wird in der Wärmepumpe komprimiert und kann in einem weiteren Kreislauf das Wasser des Fernwärmenetzes auf bis zu 99 Grad erhitzen. Damit kann dann geheizt werden. Das funktioniere sogar noch dann gut, wenn der Rhein im Winter nur rund fünf Grad warm ist, so die Betreiber.
Laut Fabian Ahrendts vom Fraunhofer Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) in Cottbus sei das Potential solcher Großwärmepumpen riesig. Er spricht von einem "schlafenden Riesen", der geweckt werden müsse. "Wärmepumpen sind die effizienteste Weise, in einem grünen Energiesystem Wärme bereitzustellen. Das Potential haben wir noch nicht vollständig ausgeschöpft."
Man kann nur hoffen, dass dieser Weg weiter verfolgt wird, gerade in Zeiten wo durch den Klimawandel zukünftig in Luft und Wasser immer mehr Wärme zu erwarten ist. Da mit diesem System auch Strom erzeugt werden kann, könnte man mit diesem Strom aus Wärme im Sommer in den Häusern auch Klimaanlagen betreiben, wenn es hier immer wärmer wird durch den Klimawandel.