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Makabres Selbstgeschenk

Von Harvey11 Montag 25.08.2025, 08:41

Drohnenattacke auf russisches AKW

»Eine Drohne fällt nicht so einfach auf ein Atomkraftwerk. Es muss sie jemand dorthin gesteuert haben. Apologetische Darstellungen deutscher Medien, eine abgeschossene Drohne sei »versehentlich« auf das russische AKW in Kurtschatow bei Kursk gestürzt (so der Spiegel) und habe ein »Nebengebäude beschädigt«, dienen der Verschleierung dessen, was in der Nacht zum Sonntag dort passiert ist: die Überschreitung einer selbst gesetzten Grenze der Kriegführung, die bisher für beide Seiten galt. Atomanlagen waren seit 2022 tabu. Für Kiew sind sie es ab sofort nicht mehr.«

Da muss einem das Wasser bis zum Hals stehen, dass er jetzt wild um sich schlägt.

»Die Eskalation erfolgte pünktlich zum ukrainischen »Unabhängigkeitstag« am Sonntag. Vielleicht gibt es in der ukrainischen Öffentlichkeit Leute, die daraus militärische Zuversicht schöpfen. Dabei spiegelt der AKW-Beschuss eine wachsende Verzweiflung ukrainischer Nationalisten. Sie wollen offenbar noch möglichst viel mitnehmen, bevor es mit ihnen selbst zu Ende geht. Nicht zufällig hat der frühere Stabschef des »Asow«-Korps, Bogdan Krotewitsch, am Sonnabend in einem Interview Alarm geschlagen: Die ukrainischen Brigaden an der Front seien noch zu maximal 30 Prozent bemannt, also nach der offiziellen Heeresdienstvorschrift nicht mehr kampffähig.«

Wenn sich die USA zurückziehen und die willigen dieses Loch nicht stopfen können, dann sieht es nicht gut aus. Dann nützen auch die martialischen Auftritte der Willigen gegenüber Putin nichts. die wirken nur noch lächerlich.
Man ist den USA gefolgt und die lassen sie jetzt im Stich. Es hat nicht funktioniert, es war ganz anders geplant.

»Dem im Westen gepriesenen »Selbstbehauptungswillen der Ukraine«, dem gerade der Bundespräsident in einer Glückwunscherklärung zum Unabhängigkeitstag Tribut gezollt hat, sollen die Mittel entzogen werden, wenn er schon politisch nicht aus der Welt zu schaffen ist. Dass für Frank-Walter Steinmeier ausgerechnet »das Leiden der ukrainischen Soldaten« der Anstoß ist, »unerschütterlich an der Unterstützung der Ukraine festzuhalten«, ist mehr als makaber. Die Botschaft aus Berlin lautet: Leidet mal schön weiter.«

Manche begreifen es nur schwer.


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