Der deutsche Staat gebietet über ein Gremium mit dem folgenden schönen Namen, wie ihn nur die amtsdeutsche Sprache bereithält: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Weil das zu spröde klingt, hat sich die begleitende Presse schon vor langer Zeit eine eingängige Bezeichnung für das in diesem Rat vertretene Personal ausgedacht: Wirtschaftsweise. Der verheißungsvolle Titel kaschiert erfolgreich, dass diese Leute seit 1963 noch stets den gleichen abgestandenen neoliberalen Cocktail arbeiterfeindlicher Maßnahmen feilbieten – Austeritätspolitik, Sozialabbau, man kennt das.
»Wirtschaftsweise Grimm hält Leistungskürzungen bei Sozialversicherungen für unumgänglich«. Soll heißen: weniger Rente, weniger Bürgergeld, weniger Kassenleistung. Die Neoliberale mit dem Austeritätsfetischismus will mit solchen Kürzungen die Aufrüstung der Bundeswehr finanzieren und fordert, wie sie dem Deutschlandfunk schon im Mai verriet, das Renteneintrittsalter aus demographischen Gründen etwa alle zehn Jahre um ein Jahr anzuheben. Versteht sich, dass sie Übergewinn- wie Vermögenssteuer ablehnt und findet, dass Deutschland sich zu viele Feiertage leiste.
Und jetzt das bedenkenswerte daran, Parteien, die sich sozial, christlich oder etwa als eine Alternative zu denen bezeichnen, folgen aufs Wort. werden sogar gewählt.
Ich habe es mir abgewöhnt mich zu wundern.
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Der deutsche Staat gebietet über ein Gremium mit dem folgenden schönen Namen, wie ihn nur die amtsdeutsche Sprache bereithält: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Weil das zu spröde klingt, hat sich die begleitende Presse schon vor langer Zeit eine eingängige Bezeichnung für das in diesem Rat vertretene Personal ausgedacht: Wirtschaftsweise. Der verheißungsvolle Titel kaschiert erfolgreich, dass diese Leute seit 1963 noch stets den gleichen abgestandenen neoliberalen Cocktail arbeiterfeindlicher Maßnahmen feilbieten – Austeritätspolitik, Sozialabbau, man kennt das.
»Wirtschaftsweise Grimm hält Leistungskürzungen bei Sozialversicherungen für unumgänglich«. Soll heißen: weniger Rente, weniger Bürgergeld, weniger Kassenleistung. Die Neoliberale mit dem Austeritätsfetischismus will mit solchen Kürzungen die Aufrüstung der Bundeswehr finanzieren und fordert, wie sie dem Deutschlandfunk schon im Mai verriet, das Renteneintrittsalter aus demographischen Gründen etwa alle zehn Jahre um ein Jahr anzuheben. Versteht sich, dass sie Übergewinn- wie Vermögenssteuer ablehnt und findet, dass Deutschland sich zu viele Feiertage leiste.
Und jetzt das bedenkenswerte daran, Parteien, die sich sozial, christlich oder etwa als eine Alternative zu denen bezeichnen, folgen aufs Wort. werden sogar gewählt.
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