Von Dieter_Bowlen
Montag 23.09.2024, 18:04 – geändert Montag 23.09.2024, 18:25
hätten einen Frieden abgeblockt, behauptet Schröder
Erstmals spricht SPD-Altkanzler Schröder über seine Rolle in den Friedensgesprächen zwischen der Ukraine und Russland.
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Die Frage, ob ihn die schwarz-rot-gelbe Bundesregierung wegen seiner bekanntermaßen guten Beziehungen zu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin jemals als diplomatischen Berater oder Unterhändler angefragt habe, verneinte der Ex-Kanzler.
Allerdings sei er von ukrainischer Seite kontaktiert worden – über die Schweizer Ringier-Verleger. Dies habe zu seiner Teilnahme an den Friedensverhandlungen von Istanbul geführt.
Er äußerte sich ausführlich zu diesen russisch-ukrainischen Gipfelgesprächen und gab erstmals Einblicke. Die Ukrainer hätten die Schweiz als Austragungsort abgelehnt, auch Dubai sei verworfen worden, darum sei man schließlich auf die Türkei gekommen. Schröders Frau, Dolmetscherin aus Südkorea, habe die Protokolle geführt.
Entgegen manchen Behauptungen in den Medien sei ein Frieden in Griffnähe gewesen, sagte Schröder. Der von ihm zunächst mehrheitsfähige Kompromiss habe darin bestanden, die Ostgebiete in der Ukraine zu behalten. Für die Krim habe es eine „Südtiroler Lösung“ gegeben, was eine russische Enklave bedeutet hätte. Der Nato-Beitritt der Ukraine wäre in dem Paket vorerst verworfen worden.
Doch die Regierung von Wolodymyr Selenskyj habe nicht frei entscheiden können, sagte Schröder, ohne hier in die Tiefe zu gehen.
„Mächtigere Kreise“ hinter Selenskyj hätten einen Frieden abgeblockt. Man habe offenbar geglaubt, durch eine Weiterführung der Kampfhandlungen Russland strategisch zu schwächen. Medien und US-Generäle seien überzeugt davon gewesen, Putin besiegen und aus dem Amt entfernen zu können.
... und noch einiges mehr berichtet die Welt
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hätten einen Frieden abgeblockt, behauptet Schröder
Erstmals spricht SPD-Altkanzler Schröder über seine Rolle in den Friedensgesprächen zwischen der Ukraine und Russland.
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Die Frage, ob ihn die schwarz-rot-gelbe Bundesregierung wegen seiner bekanntermaßen guten Beziehungen zu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin jemals als diplomatischen Berater oder Unterhändler angefragt habe, verneinte der Ex-Kanzler.
Allerdings sei er von ukrainischer Seite kontaktiert worden – über die Schweizer Ringier-Verleger. Dies habe zu seiner Teilnahme an den Friedensverhandlungen von Istanbul geführt.
Er äußerte sich ausführlich zu diesen russisch-ukrainischen Gipfelgesprächen und gab erstmals Einblicke. Die Ukrainer hätten die Schweiz als Austragungsort abgelehnt, auch Dubai sei verworfen worden, darum sei man schließlich auf die Türkei gekommen. Schröders Frau, Dolmetscherin aus Südkorea, habe die Protokolle geführt.
Entgegen manchen Behauptungen in den Medien sei ein Frieden in Griffnähe gewesen, sagte Schröder. Der von ihm zunächst mehrheitsfähige Kompromiss habe darin bestanden, die Ostgebiete in der Ukraine zu behalten. Für die Krim habe es eine „Südtiroler Lösung“ gegeben, was eine russische Enklave bedeutet hätte. Der Nato-Beitritt der Ukraine wäre in dem Paket vorerst verworfen worden.
Doch die Regierung von Wolodymyr Selenskyj habe nicht frei entscheiden können, sagte Schröder, ohne hier in die Tiefe zu gehen.
„Mächtigere Kreise“ hinter Selenskyj hätten einen Frieden abgeblockt. Man habe offenbar geglaubt, durch eine Weiterführung der Kampfhandlungen Russland strategisch zu schwächen. Medien und US-Generäle seien überzeugt davon gewesen, Putin besiegen und aus dem Amt entfernen zu können.
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