USA: Unternehmen profitieren von Abschiebungen
Los Angeles gleicht einem besetzten Gebiet: Soldaten auf den Straßen, kreisende Hubschrauber, Ausgangssperren. Der Protest gegen die von US-Präsident Donald Trump angeordneten Massenabschiebungen hat sich mittlerweile auf Städte wie Atlanta, Burlington und New York ausgeweitet. Razzien der Einwanderungsbehörde ICE, Verhaftungen auf Baustellen, in Supermärkten und auf offener Straße versetzen Einwanderer in Angst. Tausende fordern deshalb mit Parolen wie »ICE raus« und »Deportationen stoppen« ein Ende der repressiven Politik. Statt dessen geht das Militär nun auch in Texas gegen Demonstranten vor.
Das »Observatorio en Comunicación y Democracia« (OCD) wies darauf hin, dass im Schatten der Eskalation ein milliardenschwerer Industriezweig entstehe. Unternehmen betrieben Lager, in denen die Festgesetzten unter teils katastrophalen Bedingungen lebten. Seit Jahresbeginn stiegen die Ausgaben für diese Industrie um 50 Prozent. Techfirmen und Sicherheitsdienste verdienten mit – ebenso wie Großinvestoren.
So ist es doch immer, des einen Leid ist des anderen Freud.
Es findet sich immer gewissenlose Lumpen, die daran verdienen.
Gerade wir Deutsche sollten das doch wissen.
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USA: Unternehmen profitieren von Abschiebungen
Los Angeles gleicht einem besetzten Gebiet: Soldaten auf den Straßen, kreisende Hubschrauber, Ausgangssperren. Der Protest gegen die von US-Präsident Donald Trump angeordneten Massenabschiebungen hat sich mittlerweile auf Städte wie Atlanta, Burlington und New York ausgeweitet. Razzien der Einwanderungsbehörde ICE, Verhaftungen auf Baustellen, in Supermärkten und auf offener Straße versetzen Einwanderer in Angst. Tausende fordern deshalb mit Parolen wie »ICE raus« und »Deportationen stoppen« ein Ende der repressiven Politik. Statt dessen geht das Militär nun auch in Texas gegen Demonstranten vor.
Das »Observatorio en Comunicación y Democracia« (OCD) wies darauf hin, dass im Schatten der Eskalation ein milliardenschwerer Industriezweig entstehe. Unternehmen betrieben Lager, in denen die Festgesetzten unter teils katastrophalen Bedingungen lebten. Seit Jahresbeginn stiegen die Ausgaben für diese Industrie um 50 Prozent. Techfirmen und Sicherheitsdienste verdienten mit – ebenso wie Großinvestoren.
So ist es doch immer, des einen Leid ist des anderen Freud.
Es findet sich immer gewissenlose Lumpen, die daran verdienen.
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