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London will Stück vom Kuchen

Von Harvey11 Freitag 09.01.2026, 10:53

Starmer rechtfertigt indirekt den US-Angriff auf Venezuela. Großbritannien hat jahrelang mitgeholfen, das Land zu destabilisieren

»Ähnlich wie Berlin reagierte die Regierung in London äußerst verhalten auf den US-Angriff auf Venezuela und die Entführung von Präsident Nicolás Maduro: »Ich möchte alle wesentlichen Fakten zusammenstellen, aber derzeit haben wir einfach noch nicht den vollständigen Überblick«, sagte der britische Premier Keir Starmer der BBC am Sonnabend. Was so komplex daran sein soll, den US-Verstoß gegen das Herzstück des Völkerrechts – dem Verbot der Gewaltanwendung gegen souveräne Staaten – zu benennen, bleibt Merz und Starmer überlassen. Sofort legte der britische Premier den Fokus auf die vorgebliche Unrechtmäßigkeit der Maduro-Regierung: »Wir haben Maduro als illegitimen Präsidenten betrachtet, und wir vergießen keine Tränen über das Ende seines Regimes«, schrieb er noch am selben Abend auf X – als ob das Völkerrecht nur für vom Westen als demokratisch bescheinigte Staaten gilt.

Doch anders als die BRD hat Großbritannien ganz konkrete wirtschaftliche Profite im Blick und ist deshalb schon seit Jahren direkt in die Umsturzversuche in Venezuela involviert. »Die Wiederbelebung der Ölindustrie (in Venezuela, jW) wird ein wesentlicher Faktor für jede (wirtschaftliche, jW) Erholung sein, und ich kann mir vorstellen, dass britische Unternehmen wie Shell und BP daran teilhaben wollen«, hatte Alan Duncan, Staatssekretär im Außenministerium unter der damaligen Premierministerin Theresa May, bereits 2018 erklärt........«


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In London weiß man, dass die US-Multis kein großes Interesse an dem Öl aus Caracas haben.
Müssen jetzt britische Firmen einspringen? Denn die USA haben ihnen ja auch "nahegelegt", die Goldreserven Venezuelas in London einzufrieren.

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