Von Harvey11
Freitag 27.09.2024, 08:23 – geändert Freitag 27.09.2024, 08:57
Eine echte Überraschung war es nicht. Dass Russland seine Kriterien für einen Einsatz von Atomwaffen anpassen könnte, das war bereits seit längerer Zeit im Gespräch. Der Grund liegt auf der Hand. Das Szenario, das der gültigen russischen Nukleardoktrin zugrunde liegt, ist ein Krieg gegen eine oder mehrere andere Atommächte. Die Doktrin legt fest, wann in einem solchen Krieg der Griff zur Bombe erfolgen solle – dann, wenn Russland selbst nuklear angegriffen werde oder wenn seine staatliche Souveränität, sein Fortbestand, grundsätzlich in Frage gestellt sei. Was aber, wenn man Krieg gegen ein Land führt, das keine Atomwaffen besitzt, das jedoch von Atomwaffenstaaten mit beinahe allen erdenklichen Waffen aufgerüstet wird? Wenn die NATO faktisch ihren Waffenpark in die Ukraine verfrachtet und ihn einfach von ukrainischen Soldaten bedienen lässt, stets haarspalterisch betonend, rein formal betrachtet sei man doch gar nicht mit Russland im Krieg?
Vermutlich eine weitere Rote Linie, die keinen interessiert. Im Gegenteil. Es wird getestet werden, wie Putin gehen wird um sich dann wieder so schön darüber aufregen zu können.
Man könnte fast meinen, dass die Angst vor den Russen manipulativ erzeugt wird, um Milliarden für die Rüstung ausgeben zu können. Wer steckt da dahinter?
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Eine echte Überraschung war es nicht. Dass Russland seine Kriterien für einen Einsatz von Atomwaffen anpassen könnte, das war bereits seit längerer Zeit im Gespräch. Der Grund liegt auf der Hand. Das Szenario, das der gültigen russischen Nukleardoktrin zugrunde liegt, ist ein Krieg gegen eine oder mehrere andere Atommächte. Die Doktrin legt fest, wann in einem solchen Krieg der Griff zur Bombe erfolgen solle – dann, wenn Russland selbst nuklear angegriffen werde oder wenn seine staatliche Souveränität, sein Fortbestand, grundsätzlich in Frage gestellt sei. Was aber, wenn man Krieg gegen ein Land führt, das keine Atomwaffen besitzt, das jedoch von Atomwaffenstaaten mit beinahe allen erdenklichen Waffen aufgerüstet wird? Wenn die NATO faktisch ihren Waffenpark in die Ukraine verfrachtet und ihn einfach von ukrainischen Soldaten bedienen lässt, stets haarspalterisch betonend, rein formal betrachtet sei man doch gar nicht mit Russland im Krieg?
Vermutlich eine weitere Rote Linie, die keinen interessiert. Im Gegenteil. Es wird getestet werden, wie Putin gehen wird um sich dann wieder so schön darüber aufregen zu können.
Man könnte fast meinen, dass die Angst vor den Russen manipulativ erzeugt wird, um Milliarden für die Rüstung ausgeben zu können. Wer steckt da dahinter?
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