AfD-Funktionäre wollen an die Lehrpläne in den Schulen herangehen. Schon jetzt setzt die Partei bundesweit Pädagogen unter Druck, denen sie Indoktrination vorwirft, wie eine Kontraste-Recherche zeigt. Bildungsministerin Prien ist besorgt.
Seit mehr als 20 Jahren ist Roland Feucht Schuldirektor. Der Theologe leitet das katholische Maristengymnasium im niederbayerischen Fürstenzell. "Maristen gegen Faschisten" steht auf einem von Schülern gemalten Transparent, das in der Aula hängt. Feucht hat damit kein Problem: "Wenn wir von Faschismus sprechen, positionieren wir uns ja nicht parteipolitisch, sondern gegenüber einer unmenschlichen Ideologie."
Dieser Auffassung folgend beteiligte sich die Schule 2024 an einem Aufruf zu einer Demonstration im nahe gelegenen Passau. Anlass waren die damals bekannt gewordenen Remigrations-Pläne rechtsextremer Kreise. Man habe ein Zeichen setzen wollen für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt, sagt Feucht...........«
Man hat sie gewähren lassen weil sie etwas auszeichnete: sie waren nicht links. Und das kommt hier immer sehr gut an.
Die konnten abwarten, bis die Politik ihnen immer mehr Wählerstimmen bescherte. Eine Politik, gegen die selbst nichts einzuwenden haben. Nur bekommen andere die Prügel dafür.
So war es abzusehen, bis sie irgendwann aktiv werden.
Jetzt wagt sich keiner mehr, gegen sie vorzugehen.
Diese sogenannten staatstragenden Parteien haben ihrem Land einen großen Dienst erwiesen.
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AfD-Funktionäre wollen an die Lehrpläne in den Schulen herangehen. Schon jetzt setzt die Partei bundesweit Pädagogen unter Druck, denen sie Indoktrination vorwirft, wie eine Kontraste-Recherche zeigt. Bildungsministerin Prien ist besorgt.
Seit mehr als 20 Jahren ist Roland Feucht Schuldirektor. Der Theologe leitet das katholische Maristengymnasium im niederbayerischen Fürstenzell. "Maristen gegen Faschisten" steht auf einem von Schülern gemalten Transparent, das in der Aula hängt. Feucht hat damit kein Problem: "Wenn wir von Faschismus sprechen, positionieren wir uns ja nicht parteipolitisch, sondern gegenüber einer unmenschlichen Ideologie."
Dieser Auffassung folgend beteiligte sich die Schule 2024 an einem Aufruf zu einer Demonstration im nahe gelegenen Passau. Anlass waren die damals bekannt gewordenen Remigrations-Pläne rechtsextremer Kreise. Man habe ein Zeichen setzen wollen für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt, sagt Feucht...........«
Man hat sie gewähren lassen weil sie etwas auszeichnete: sie waren nicht links. Und das kommt hier immer sehr gut an.
Die konnten abwarten, bis die Politik ihnen immer mehr Wählerstimmen bescherte. Eine Politik, gegen die selbst nichts einzuwenden haben. Nur bekommen andere die Prügel dafür.
So war es abzusehen, bis sie irgendwann aktiv werden.
Jetzt wagt sich keiner mehr, gegen sie vorzugehen.
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