Von Harvey11
Montag 23.09.2024, 08:16 – geändert Montag 23.09.2024, 09:15
Das politische Beben blieb aus: Die Bürgermedien hatten die Landtagswahl in Brandenburg zur Entscheidung über die Kanzlerschaft von Olaf Scholz erklärt - es blieb beim Schnattern. Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat Dietmar Woidke wollte Scholz und erst recht nicht die Parteikovorsitzende Saskia Esken im Wahlkampf an seiner Seite sehen, proklamierte dafür alle AfD-Programmpunkte für Migration, insbesondere pauschale Zurückweisung an deutschen Grenzen. Woidke setzte alles auf eine Karte und erklärte, er sei »weg«, wenn die AfD stärkste Partei werde. Das hat gereicht. Die Bundesparteien hakten das Ergebnis noch am Sonntagabend ab. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann beglückwünschte auf allen Kanälen Woidke, die Landes-CDU ist heilfroh, wieder in die Potsdamer Regierung zu kommen.
Das kann man so sagen. Was macht jetzt die noch zu bildende Koalition?
Einig waren sie doch nur in einem Punkt, keine Mehrheit für die AfD.
Da kann ich den offensichtlichen Ärger des Vertreter der CDU am Mikrofon schon verstehen. Immerhin ist seine Partei wegen der CDU-Empfehlung Woidke zu helfen, auch hinter dem BSM gelandet. Denn viele Wähler haben den Ratschlag befolgt.
Ich befürchte, Alice Weidel wusste genau warum sie hämisch gegrinst hat.
Mit nur einem Thema "Migration", das sogar die AfD vorgibt, ist keine standhafte Koalition zu bilden.
Und die drei Engelparteien, denen Flügel verpasst wurden, wissen warum.
Ein Prozent für diese FDP ist immer noch zu viel. Schön, dass das immer mehr begreifen.
Jetzt noch eine Politik in Berlin, die endlich für die Masse der Menschen gemacht wird und nicht nur für die oberen Zehntausend, dagegen könnte aus wahltaktischen Gründen auch eine Union nichts haben.
Hat Scholz dazu den Mut?
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Aggressive Lieder bei der AfD
Mit aggressiven Liedern haben AfD-Anhänger das Wahlergebnis gefeiert. Bei der Wahlparty in einem Gasthof in Potsdam zeigten auch die Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke.
Junge AfD-Anhänger sangen etwa zur Melodie des Songs „Das geht ab. Wir feiern die ganze Nacht“ den Text: „Hey, das geht ab, wir schieben sie alle ab.“ Später hieß es: „Im Osten hat man Kühe und einen Hühnerstall, im Westen LGTBQ und einen Knall.“ dpa/Gießener Allgemeine
Das Abschieben können die sich sparen. Das erledigen christliche und soziale Partien für sie.
Und die wundern sich dann, dass die Auftraggeber dafür immer stärker werden.
Muss man deren Dämlichkeit verstehen?
Das politische Beben blieb aus: Die Bürgermedien hatten die Landtagswahl in Brandenburg zur Entscheidung über die Kanzlerschaft von Olaf Scholz erklärt - es blieb beim Schnattern. Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat Dietmar Woidke wollte Scholz und erst recht nicht die Parteikovorsitzende Saskia Esken im Wahlkampf an seiner Seite sehen, proklamierte dafür alle AfD-Programmpunkte für Migration, insbesondere pauschale Zurückweisung an deutschen Grenzen. Woidke setzte alles auf eine Karte und erklärte, er sei »weg«, wenn die AfD stärkste Partei werde. Das hat gereicht. Die Bundesparteien hakten das Ergebnis noch am Sonntagabend ab. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann beglückwünschte auf allen Kanälen Woidke, die Landes-CDU ist heilfroh, wieder in die Potsdamer Regierung zu kommen.
Das kann man so sagen. Was macht jetzt die noch zu bildende Koalition?
Einig waren sie doch nur in einem Punkt, keine Mehrheit für die AfD.
Da kann ich den offensichtlichen Ärger des Vertreter der CDU am Mikrofon schon verstehen. Immerhin ist seine Partei wegen der CDU-Empfehlung Woidke zu helfen, auch hinter dem BSM gelandet. Denn viele Wähler haben den Ratschlag befolgt.
Ich befürchte, Alice Weidel wusste genau warum sie hämisch gegrinst hat.
Mit nur einem Thema "Migration", das sogar die AfD vorgibt, ist keine standhafte Koalition zu bilden.
Und die drei Engelparteien, denen Flügel verpasst wurden, wissen warum.
Ein Prozent für diese FDP ist immer noch zu viel. Schön, dass das immer mehr begreifen.
Jetzt noch eine Politik in Berlin, die endlich für die Masse der Menschen gemacht wird und nicht nur für die oberen Zehntausend, dagegen könnte aus wahltaktischen Gründen auch eine Union nichts haben.
Hat Scholz dazu den Mut?
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Aggressive Lieder bei der AfD
Mit aggressiven Liedern haben AfD-Anhänger das Wahlergebnis gefeiert. Bei der Wahlparty in einem Gasthof in Potsdam zeigten auch die Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke.
Junge AfD-Anhänger sangen etwa zur Melodie des Songs „Das geht ab. Wir feiern die ganze Nacht“ den Text: „Hey, das geht ab, wir schieben sie alle ab.“ Später hieß es: „Im Osten hat man Kühe und einen Hühnerstall, im Westen LGTBQ und einen Knall.“ dpa/Gießener Allgemeine
Das Abschieben können die sich sparen. Das erledigen christliche und soziale Partien für sie.
Und die wundern sich dann, dass die Auftraggeber dafür immer stärker werden.
Muss man deren Dämlichkeit verstehen?