Russland schickt am Montag Delegation zu Treffen mit Ukraine nach Istanbul. Kiew lässt Teilnahme offen. USA und Westeuropäer auch vor Ort
Das zähe und verwirrende diplomatische Spiel um eine Feuereinstellung im Ukraine-Krieg ging am Freitag weiter. Bei jW-Redaktionsschluss stand fest: Moskau schickt am Montag eine Delegation nach Istanbul, die dort Gespräche mit einer Abordnung aus Kiew führen soll. Allerdings ließ der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan am selben Tag in Kiew offen, ob seine Regierung Vertreter entsenden wird. Sibiga bekräftigte die Forderung, Russland müsse zunächst sein Memorandum mit Vorschlägen für eine Einigung übergeben. Das lehnte wiederum der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, umgehend ab. Sibiga setzte seinerseits keine Frist für die Übergabe des Dokuments und ließ offen, wie Kiew reagieren werde, wenn es das Papier nicht erhält. Er betonte aber, die Ukraine sei »offen für direkte Gespräche mit Russland«, und fügte hinzu: »Wir wollen diesen Krieg noch in diesem Jahr beenden. Wir sind an einem Waffenstillstand interessiert, sei es für 30, 50 oder 100 Tage.«
Eine der Bedingungen Moskaus für ein Ende des Krieges ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, dass die NATO auf eine weitere Osterweiterung verzichtet. Washingtons »Ukraine-Gesandter« Keith Kellogg bestätigte das am Donnerstag (Ortszeit) und äußerte Verständnis. Er sagte dem US-Sender ABC: »Das ist ein berechtigtes Anliegen«. Zugleich bekräftigte er: »Wir haben gesagt, dass für uns ein NATO-Beitritt der Ukraine nicht zur Debatte steht.«
Da scheint man ja endlich etwas kapiert zu haben.
Dumm nur, dass andere das Lehrgeld bezahlen müssen.
In Europa wird man das nicht locker akzeptieren. Zu viel Geld wurde bereits dafür investiert. Außerdem müsste man dann seinen Bürgern etwas erklären müssen.
Seines wie es sei, die USA haben wieder Unfrieden über Europa gebracht.
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Russland schickt am Montag Delegation zu Treffen mit Ukraine nach Istanbul. Kiew lässt Teilnahme offen. USA und Westeuropäer auch vor Ort
Das zähe und verwirrende diplomatische Spiel um eine Feuereinstellung im Ukraine-Krieg ging am Freitag weiter. Bei jW-Redaktionsschluss stand fest: Moskau schickt am Montag eine Delegation nach Istanbul, die dort Gespräche mit einer Abordnung aus Kiew führen soll. Allerdings ließ der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan am selben Tag in Kiew offen, ob seine Regierung Vertreter entsenden wird. Sibiga bekräftigte die Forderung, Russland müsse zunächst sein Memorandum mit Vorschlägen für eine Einigung übergeben. Das lehnte wiederum der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, umgehend ab. Sibiga setzte seinerseits keine Frist für die Übergabe des Dokuments und ließ offen, wie Kiew reagieren werde, wenn es das Papier nicht erhält. Er betonte aber, die Ukraine sei »offen für direkte Gespräche mit Russland«, und fügte hinzu: »Wir wollen diesen Krieg noch in diesem Jahr beenden. Wir sind an einem Waffenstillstand interessiert, sei es für 30, 50 oder 100 Tage.«
Eine der Bedingungen Moskaus für ein Ende des Krieges ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, dass die NATO auf eine weitere Osterweiterung verzichtet. Washingtons »Ukraine-Gesandter« Keith Kellogg bestätigte das am Donnerstag (Ortszeit) und äußerte Verständnis. Er sagte dem US-Sender ABC: »Das ist ein berechtigtes Anliegen«. Zugleich bekräftigte er: »Wir haben gesagt, dass für uns ein NATO-Beitritt der Ukraine nicht zur Debatte steht.«
Da scheint man ja endlich etwas kapiert zu haben.
Dumm nur, dass andere das Lehrgeld bezahlen müssen.
In Europa wird man das nicht locker akzeptieren. Zu viel Geld wurde bereits dafür investiert. Außerdem müsste man dann seinen Bürgern etwas erklären müssen.
Seines wie es sei, die USA haben wieder Unfrieden über Europa gebracht.
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