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Kritik an Merz aus Union und FDP

Von Harvey11 Donnerstag 06.03.2025, 12:29

Bei der heutigen Zeitungslektüre gab es schon Stellen, die mich zum Schmunzeln brachten.
Da hüpft die FDP herum und wettert gegen die geplanten Blessuren ihres goldenen Kalb, der Schuldenbremse. Wäre aber zu Gesprächen bereit.
Merz bekommt wegen seiner gigantischen Neuverschuldung Gegenwind aus seiner eigenen Partei. Erneut ist es die FDP die klagt, dass sich Merz von der SPD über den Tisch ziehen lasse.
Da fällt mir Merkel ein. Der warf man ja auch vor, sozialdemokratische Politik zu machen. Da war etwas dran. Ihren größten Rückhalt fand sie in der SPD.
An einem Infostand zur Wahl erntete ich an dem der SPD böse Blicke als ich fragte, ob sich ihrer Kanzlerkandidatin Merkel auch mal sehen lassen würde.
Aber damals war sie noch gerne Kanzler und das ging nur mit der SPD.
Ähnlich erging es Scholz mit der FDP. Die durfte machen was sie wollte.
Und Merz? Will er es sich nicht ganz mit seinem Volk verderben und wieder mit der AfD schmusen, dann braucht er die SPD. Und Kanzler will er unbedingt werden. Mal sehen wie es weitergeht. Die CDU ist ja keiner Partei, die den eigenen Kanzler kippt.
Es wäre aber nicht das erste Mal, dass während einer Koalitionsverhandlung Teile einer Partei bereits Verhandlungen mit einer anderen Partei führen.
Die FDP ist zwar weg. Aber sie hat gezeigt, wie es geht. Und in der CDU scharren viele mit den Hufen. Der Schuldige aber, der steht schon fest. Die SPD. Ob die das begreift?
Dass die Grünen jeden grünen Touch vermisst ist zu verschmerzen. Durchsetzen könnte sie ihn gegen Union und SPD nicht. Außerdem überlegt man dort gerade, ob man auf der Straße nach Rechts ein Stopp-Schild aufstellen soll. Daran fehlt mir aber der Glaube. Der grüne Vogel wird ins Trudeln kommen, weil ihm der linke Flügel abhanden kommen wird.

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