Von Harvey11
Donnerstag 23.05.2024, 07:40 – geändert Donnerstag 23.05.2024, 10:53
„Wir wollen keinen Krieg! Wir wollen Frieden!“ Unsere Regierungen kümmern sich aber nicht viel darum. Die heute viel geschmähte, früher so hoch verehrte Angela Merkel plauderte es 2010, dass alle großen Entscheidungen keine demoskopischen Mehrheit hatten, als sie gefällt wurden. Fast alle Entscheidenden seien gegen die Mehrheit der Deutschen. Also gegen den Willen des eigentlichen Souverän, von dem doch eigentlich alle Macht ausgehen soll, der aber in Wahrheit ohnmächtig zusehen muss wie eine kleine Clique ihren Willen bekommt, uns lenkt. Natürlich gehören zu diesen Entscheidungen auch Kriege.
Die Grundlage der „Zustimmung“ dazu ist die Dauerberieselung durch Politiker und den Medien.
Wie war es in der Ukraine im Frühjahr 2014? In seiner Eröffnungsrede sagte der damalige Bundespräsident vor der Versammlung von Lobbyisten, genannt „Münchener Sicherheitskonferenz“ den Satz: „Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen.“
Er sagte nicht wem gegenüber und auch nicht wie das geschehen soll. Man hörte und liest den Satz aber immer wieder.
Schon 2013 stand im Strategie-Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik richtungsweisend „Neue Macht. Neue Verantwortung“. Ähnlich klingt es in den „Verteidigungspolitischen Richtlinien“ des Verteidigungsministeriums bereits 2011.
Alles zeichnet eines aus, das Wort „Krieg“ kommt darin nicht vor. Im Nachhinein wird klar, dass mit dem Wort Verantwortung ein Krieg gerechtfertigt werden soll. Man spricht von Verantwortung, meint aber Krieg. Wir werden seit Jahren Stück für Stück auf den neuen großen Krieg vorbereitet. Nicht weil wir ihn wollen, sondern weil wir Verantwortung übernehmen müssen.
Darum muss sich auch alles der Aufrüstung unterordnen. Denn es geht schnurstrack(s) in den Krieg. Trotz dem Grundgesetz.
»“Die Autorität eines Staates über seine Bürger liegt in seiner Macht, Kriege zu führen.“ Das erklärt im Film „JFK-Tatort Dallas“ von Oliver Stone in einer Szene Mister X dem Staatsanwalt Jim Garrison. Dieses Zitat beschreibt eine Grunderkenntnis über die staatliche Macht. Kriege zu führen benötigt auch die Zustimmung der Bevölkerung – die wird durch Täuschung und Lüge hervorgerufen. Klaus-Jürgen Bruder«
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.
Das scheinen viele Politiker völlig vergessen zu haben.
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„Wir wollen keinen Krieg! Wir wollen Frieden!“ Unsere Regierungen kümmern sich aber nicht viel darum. Die heute viel geschmähte, früher so hoch verehrte Angela Merkel plauderte es 2010, dass alle großen Entscheidungen keine demoskopischen Mehrheit hatten, als sie gefällt wurden. Fast alle Entscheidenden seien gegen die Mehrheit der Deutschen. Also gegen den Willen des eigentlichen Souverän, von dem doch eigentlich alle Macht ausgehen soll, der aber in Wahrheit ohnmächtig zusehen muss wie eine kleine Clique ihren Willen bekommt, uns lenkt. Natürlich gehören zu diesen Entscheidungen auch Kriege.
Die Grundlage der „Zustimmung“ dazu ist die Dauerberieselung durch Politiker und den Medien.
Wie war es in der Ukraine im Frühjahr 2014? In seiner Eröffnungsrede sagte der damalige Bundespräsident vor der Versammlung von Lobbyisten, genannt „Münchener Sicherheitskonferenz“ den Satz: „Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen.“
Er sagte nicht wem gegenüber und auch nicht wie das geschehen soll. Man hörte und liest den Satz aber immer wieder.
Schon 2013 stand im Strategie-Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik richtungsweisend „Neue Macht. Neue Verantwortung“. Ähnlich klingt es in den „Verteidigungspolitischen Richtlinien“ des Verteidigungsministeriums bereits 2011.
Alles zeichnet eines aus, das Wort „Krieg“ kommt darin nicht vor. Im Nachhinein wird klar, dass mit dem Wort Verantwortung ein Krieg gerechtfertigt werden soll. Man spricht von Verantwortung, meint aber Krieg. Wir werden seit Jahren Stück für Stück auf den neuen großen Krieg vorbereitet. Nicht weil wir ihn wollen, sondern weil wir Verantwortung übernehmen müssen.
Darum muss sich auch alles der Aufrüstung unterordnen. Denn es geht schnurstrack(s) in den Krieg. Trotz dem Grundgesetz.
»“Die Autorität eines Staates über seine Bürger liegt in seiner Macht, Kriege zu führen.“ Das erklärt im Film „JFK-Tatort Dallas“ von Oliver Stone in einer Szene Mister X dem Staatsanwalt Jim Garrison. Dieses Zitat beschreibt eine Grunderkenntnis über die staatliche Macht. Kriege zu führen benötigt auch die Zustimmung der Bevölkerung – die wird durch Täuschung und Lüge hervorgerufen. Klaus-Jürgen Bruder«
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt.
Das scheinen viele Politiker völlig vergessen zu haben.
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