Auf dem Weg zur Kriegstüchtigkeit nehmen Politiker und Militärs forciert das zivile Leben ins Visier. Die Phase des Mindsettings, also der Versuch einer Konditionierung der Bevölkerung zur Akzeptanz von Kriegen als politisches Mittel, ist weit vorangeschritten. Es wird jetzt ergänzt von einem verstärkten Eingriff in das zivile Leben. Appelle an die Bevölkerung, sich für Krisenzeiten ausreichend mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen, kommen noch relativ schlicht daher. Etwas anderes ist es aber, wenn chronisch klamme Kommunen von den Landesregierungen aufgefordert werden, Strukturen der Zivilverteidigung sicherzustellen.
Es ist nicht mehr zu übersehen, wir bereiten uns auf den nächsten Krieg vor. Einen Krieg, den man unbedingt haben will. Endlich soll das große Russland in die Knie gezwungen werden. Man sieht die große Chance.
Churchill soll ja gesagt haben: Wir haben das falsche Schwein geschlachtet.
Tatsache ist aber, dass gefangene Deutsche in Großbritannien trainiert wurden, um mit den Alliierten zusammen gegen die Sowjetunion zu marschieren. Jetzt sollen die Deutschen mit den Verbündeten in Europa marschieren. Aber wollen die alle?
Wie lautet der letzte Abssatz in dem Artikel so schön:
Letztlich dient das Konzept der zivilen Verteidigung der Aufrechterhaltung einer Illusion: dass nämlich ein Krieg führbar, beherrschbar oder gar gewinnbar sein und dass menschliches Leid mit Hilfe des Gesundheitswesens gering gehalten werden könne. Die einzige Möglichkeit, Leid und Tod durch Kriege zu verhindern, ist die Friedenssicherung.
Ich vermute aber, das liegt nicht in unseren Händen.
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Krankenhäuser planen Zivilverteidigung Gastkommentar
Auf dem Weg zur Kriegstüchtigkeit nehmen Politiker und Militärs forciert das zivile Leben ins Visier. Die Phase des Mindsettings, also der Versuch einer Konditionierung der Bevölkerung zur Akzeptanz von Kriegen als politisches Mittel, ist weit vorangeschritten. Es wird jetzt ergänzt von einem verstärkten Eingriff in das zivile Leben. Appelle an die Bevölkerung, sich für Krisenzeiten ausreichend mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen, kommen noch relativ schlicht daher. Etwas anderes ist es aber, wenn chronisch klamme Kommunen von den Landesregierungen aufgefordert werden, Strukturen der Zivilverteidigung sicherzustellen.
Es ist nicht mehr zu übersehen, wir bereiten uns auf den nächsten Krieg vor. Einen Krieg, den man unbedingt haben will. Endlich soll das große Russland in die Knie gezwungen werden. Man sieht die große Chance.
Churchill soll ja gesagt haben: Wir haben das falsche Schwein geschlachtet.
Tatsache ist aber, dass gefangene Deutsche in Großbritannien trainiert wurden, um mit den Alliierten zusammen gegen die Sowjetunion zu marschieren. Jetzt sollen die Deutschen mit den Verbündeten in Europa marschieren. Aber wollen die alle?
Wie lautet der letzte Abssatz in dem Artikel so schön:
Letztlich dient das Konzept der zivilen Verteidigung der Aufrechterhaltung einer Illusion: dass nämlich ein Krieg führbar, beherrschbar oder gar gewinnbar sein und dass menschliches Leid mit Hilfe des Gesundheitswesens gering gehalten werden könne. Die einzige Möglichkeit, Leid und Tod durch Kriege zu verhindern, ist die Friedenssicherung.
Ich vermute aber, das liegt nicht in unseren Händen.
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